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Marathon: So schnell wie noch nie durchs Weiltal

Von 748 Volksläufer kommen nach 12, 22 und 42,195 Kilometern in Weilburg ins Ziel, darunter 249 Marathonis. Am Ende legt der Sieger den Turbo ein.
Strahlende Gesichter unter den Marathon-Läufern im Weiltal. Foto: Jens Priedemuth Tel. 0173-3110088 Strahlende Gesichter unter den Marathon-Läufern im Weiltal.
Hochtaunus. 

Florian Neuschwander (Spiridon Frankfurt) scheint es im Taunus ganz gut zu gefallen. Nur eine Woche nach seinem beeindruckenden Triumph beim Feldberglauf tauchte der Mann aus Offenbach erneut bei einem Volkslauf der Region auf und stellte sich bei der 16. Auflage des Weiltalweg-Landschafts-Marathons in Schmitten-Arnoldshain an die Startlinie. Spätestens hier war dann auch der Konkurrenz klar, dass der Sieg ziemlich sicher eine Beute des Spezilisten von Ultra- und Trail-Läufen werden würde.

Als Neuschwander als Erster von 249 Marathonläufern auf die lange Zielgerade zum Festplatz in Weilburg einbog, wackelte der Streckenrekord. Mit starken 2:29:15 Stunden verbesserte der M-35er aus Offenbach dann die bereits zehn Jahre alte Bestmarke von Marco Diehl um sechs Sekunden. Der Oberurseler vom DVAG Marathon-Team, mehrfacher Sieger über die 42,195 Kilometer durchs Weiltal, war auch am Start. Mittlerweile ist Diehl jedoch in der Altersklasse M 45 angekommen und merkt, dass es an manchen Tagen nicht mehr ganz so flott geht. Der Oberurseler fand sich nach 2:52:11 Stunden schließlich auf Rang drei der Endabrechnung wieder. Dazwischen schob sich in 2:48:49 Stunden noch Bastian Dominic Stahl (Team Breaking 1/M 20). Michael Eitner vom TV Burgholzhausen (4.) blieb in 2:55:23 Stunden auch noch deutlich unter drei Stunden und war zudem schnellster M50er auf dem welligen Kurs. Alexander Demandt (TSV Ober-Erlenbach) wurde in 3:10:17 Stunden gestoppt – Rang zehn, Bronze in der M 45. Eine Altersklassen-Medaille gab es noch für Kurt Butz (LT Emmershausen), der sich in 3:39:48 Stunden im Familien-Duell gegen seinen Bruder Heinz (4./3:45:51) durchsetzte. Kurt Kolo (TuS Weilnau) hatte bei seiner Heimreise ebenfalls Bronze im Gepäck. Er war in der M 65 am Ende 4:13:28 Stunden unterwegs.

Eva Skalsky beste Läuferin

Im Frauen-Klassement lag Eva Skalsky (LUT Aschaffenburg/W35) nach 3:29:03 Stunden knapp vor Lisa Hartmann (VLG Eisenbach/W 30), die 31 Sekunden länger unterwegs war. Das Podium komplettierte Uli Patzke (Herzogenrath), die in der Zeit von 3:31:27 Stunden gleichzeitig schnellste Läuferin der W 45 war. Die Niederreifenbergerin Johanna Schlegel (treeworker sports team/5.) sicherte sich nach 3:41:24 Stunden Platz zwei in der W 45. Ebenfalls Rang zwei, jedoch in der Altersklasse W 40, ging in 3:47:03 Stunden an Ria Bohrer aus Oberursel. Grund zum Jubeln hatte auch Monika Fischer. Die Langstrecklerin im Trikot des TSV Ober-Erlenbach hängte in 3:52:47 Stunden die Konkurrenz in der W 55 ganz sicher ab.

 

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