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TSG stemmt sich gegen das Debakel

In Spiel eins nach der Trennung von Coach Matthias Kornes hat die TSG Ober-Eschbach in der 2. Handball-Bundesliga der Frauen eine klare 26:38-Niederlage bei Borussia Dortmund kassiert.
Das tut weh: TSG Ober-Eschbachs Jana Heßler steckt in der Klemme zwischen Dortmunds Anna-Lena Tomlik und Karina Schäfer.	Foto: Lindemann Das tut weh: TSG Ober-Eschbachs Jana Heßler steckt in der Klemme zwischen Dortmunds Anna-Lena Tomlik und Karina Schäfer. Foto: Lindemann
Dortmund. 

Mit dem Sportlichen Leiter Robert Welter und Spielmacherin Nina Hess als gemeinsames interimsweises Betreuerduo standen die „Pirates“ nach der vorausgegangenen Trennung vom bisherigen Trainer Matthias Kornes (wir berichteten) bei Borussia Dortmund auf verlorenem Posten. Vor 268 Zuschauern hatte die TSG gegen den BVB keine Chance. Ober-Eschbach verlor die Partie am 6. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga der Frauen mit 26:38. Zur Pause (10:21) hatte sich gar ein Debakel angedeutet.

„Borussia Dortmund hat überragendes Spielerinnenmaterial. Dem konnten wir in der ersten Halbzeit nichts entgegensetzen, Da mussten wir die Dortmunder Klasse neidlos anerkennen“, meinte Welter, zumal die TSG die angeschlagenen Steffi Schriever und Juliane Wittkopf nur sporadisch zum Einsatz bringen konnte.

Die Gastgeberinnen hatten sich bis zur 5. Minute bereits eine 4:0-Führung erspielt, ehe Jana Heßler den ersten Ober-Eschbacher Treffer zum 4:1 (6.) landen konnte. Über 7:2 (8.) und 12:4 (15.) setzten sich die Dortmunderinnen bis zur 25. Minute bereits mehr als vorentscheidend auf 19:8 ab. Zur Pause hieß es 21:10 und die Stimmung bei den TSG-Fans war am Tiefpunkt.

„Hut ab vor unserer Mannschaft, die sich in der zweiten Halbzeit dann deutlich zu steigern vermochte und Charakter gezeigt hat. Sie hat sich immerhin dann nicht abschießen lassen“, so Welter. Zunächst allerdings hatten die „Pirates“ bis zur 34. Minute ein 23:10 hinnehmen müssen, hielten dann aber gegen die mit vollem Körpereinsatz fightenden BVB-Damen mit, den 13-Tore-Rückstand bis zur 38. Minute (25:12) aufrecht, um dann auf 28:16 (45.) zu verkürzen.

Unverdrossen stemmten sich die „Pirates“ auch in der Folgezeit gegen ein heftiges Debakel und verkürzten ihren Rückstand bis zur 50. Minute auf neun Treffer zum 30:21. Näher sollten die Gäste aber nicht mehr herankommen. Über 35:35 kam es schließlich zum 38:26-Endstand der allerdings nur in der ersten Hälfte übermächtigen Westfälinnen. Das nächste Spiel bestreitet die TSG am 9. November gegen Rosengarten-Buchholz. Ob sie bis dahin einen Kornes-Nachfolger präsentieren wird, ist offen.

TSG Ober-Eschbach: Harnisch, Diener; Wittkopf (8/1), Heßler (5), Knoroz (4), Hess (3/2), Kovacikova (3), Busse (2), Schriever (1).

(Wolfgang Bardong)
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