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Kreisoberliga: Teutonia Köppern rückt wieder an die Spitze

Von Unter der Woche haben sich die Köpperner Teutonen noch über das 0:1 gegen Kronberg geärgert, jetzt schlagen sie beim KOL-Spiel in Neu-Anspach zu – und wie.
Nach dem 0:2 wird Köpperns Torschütze Luka Milic von Matthias Wohlgefahrt (l.) und Patrick Slawinski (r.) beglückwünscht. Foto: Gerhard Strohmann Nach dem 0:2 wird Köpperns Torschütze Luka Milic von Matthias Wohlgefahrt (l.) und Patrick Slawinski (r.) beglückwünscht.

FC Neu-Anspach II – Teut. Köppern 1:5 (0:2): Die Verantwortlichen beider Mannschaften waren sich einig: Unverdient war der Gästesieg nicht, fiel vielleicht etwas zu hoch aus und wurde geebnet durch die frühe, verletzungsbedingte Auswechslung von FC-Routinier Eric Becker, sowie die Herunterstellung von Enis Deveci nach wiederholtem Foulspiel (32).

Benachteiligt sah sich Anspachs Trainer Raffaele Parisi überdies beim Stand vom 1:2, als eine Abseitsstellung übersehen und so das vorentscheidende 3:1 begünstigt worden sei. „Das war für mich der Knackpunkt des Spiels“, sagte Parisi, der sich darüber fast mehr ärgerte, als über den Bärendienst von Erstmannschaftsspieler Deveci. Gästetrainer Alexander Fievet durfte sich dafür über den ansehnlichen Freistoßtreffer in den oberen Knick von Marcel Kötter freuen – und darüber, dass sein Team die sich bietenden Räume effektiv nutzte.

Tore: 0:1 Kötter (19.), 0:2 Milic (22.), 1:2 Kaya (49.), 1:3, 1:5 Wohlgefahrt (70., 78.), 1:4 Feil (77.).

EFC Kronberg – SG Ober-Erlenbach 2:2 (0:1): Das Spiel hielt eine kleine Überraschung bereit; zumindest auf der Kronberger Bank. Denn für den in Spanien Erholung tankenden Trainer Michael „Immi“ Janson übernahm diesmal Sergio Both. Vergangene Saison hatte Both das Team in 27 Partien als Kapitän aufs Feld geführt, gegen Ober-Erlenbach drehte er nach dem 0:2-Rückstand als Aushilfstrainer an den richtigen Schrauben. Waren die Gäste laut Both zunächst noch besser und gingen verdient in Führung, stellte er danach um, ließ offensiver spielen und erkämpfte so in Abwesenheit des Chefs noch ein Remis. Die eintägige „Wachablösung“ war schon seit Monaten abgesprochen. Both, der familienbedingt kürzertreten wollte, war schon für das Spiel am Donnerstag (1:0 in Köppern) reaktiviert worden. „Ich weiß, wie Immi tickt. Da helfe ich gerne, wenn ich wie jetzt gebraucht werde“, sagte Both.

Tore: 0:1 Julian Grassler (9.), 0:2 Bremerich (50.), 1:2 Nauheim (68.), 2:2 Kopylowicz (76.).

FV Stierstadt – SV Seulberg 6:1 (4:0): Eine klare Angelegenheit für den Absteiger, der bislang noch nicht so recht in den Tritt finden wollte. „In der ersten Halbzeit waren wir klar überlegen“, erzählte Stierstadts Spielausschussvorsitzender Marco Hentsch. Dementsprechend sei der 4:0-Halbzeitstand nach Treffern von Weidehoff, Muschik, Biskup und Sak auch nicht sonderlich überraschend gewesen.

Was ihm allerdings missfiel, folgte in den zweiten 45 Minuten, in denen er einen starken Leistungsabfall feststellte. „Gegen andere Mannschaften wäre es hier vielleicht noch mal eng geworden“, gab er zu bedenken. Doch bringen die Gastgeber genug Qualität mit, um nicht nur den Sieg über die Zeit zu retten, sondern überdies noch zweimal in Person von Torjäger Altan Sak nachzulegen.

Tore: 1:0 Weidehoff (26.), 2:0 Muschik (29.), 3:0 Biskup (38.), 4:0, 5:1, 6:1 Sak (40., 83., 88.), 4:1 Bornschein (54.).

Eintracht Oberursel – FC Oberstedten II 1:0 (0:0): Die Partie gestaltete sich als zerfahren: Chancen wurden zwar herausgespielt, doch fehlte es an Durchschlagskraft und Präzision. Aufseiten der Eintracht war die Chance von Gaszmend Grajcevci bezeichnend, der nach gut sieben Minuten das erste Mal Richtung Tor vorfühlte. Er schoss vorbei, wie auf der anderen Seite Cosmin Maier. Frei vor dem Kasten von Marc Burg schob er den Ball neben den Pfosten (55.). Dieses sei die beste Chance der Gäste gewesen, sagte Oberursels Sprecher Thomas Pfettscher.

Zu diesem Zeitpunkt führten die Gastgeber bereits durch Grajcevci. Für den Stürmer war der Nachmittag ein Wechselbad der Gefühle. Nach einem Zweikampf hatte er sich eine blutende Wunde am Kopf zugezogen und war lange draußen behandelt worden. Pünktlich zur Ausführung des Strafstoßes stand er mit „Turban“ wieder auf dem Feld und verwandelte den Foulelfmeter. „Ein Unentschieden wäre gerechter gewesen“, gab Pfettscher zu, „wir hatten einfach das Glück, den Elfmeter gepfiffen zu bekommen.“

Tor: 1:0 Grajcevci (54./FE).

SG Blau-Weiß Schneidhain – SGK Bad Homburg 1:4 (1:0): In Abwesenheit von Trainer und Urlauber Mohamed Chafchaoui, leisteten sich die Gäste in Durchgang eins einen mittelprächtigen Schlendrian, boten eine doch eher magere Kost dem Stellvertreter Luca Zanfino an. Der sonstige Co-Trainer geht derzeit an Krücken, da er sich eine Fehlstellung am Knie korrigieren ließ. Von den Gastgebern kam, mit Ausnahme des Führungstreffers, nicht allzu viel. Schon kurz nach dem Wiederanpfiff resultierte der Ausgleich aus einer Ecke. Ein Doppelpack von Innenverteidiger Ikemba Bankunye drehte die Partie und besiegelte den Auswärtssieg. Freudensprüngen wären für Zanfino nicht möglich gewesen, es gab für ihn aber auch keinen Anlass dazu. „Die Leistung war alles andere als überzeugend, aber die drei Punkte zählen letztlich“, resümierte der Kirdorfer Interimstrainer.

Tore: 1:0 Mirza (22.), 1:1 Yalcin (47.), 1:2, 1:4 Bankunye (65., 88.), 1:3 Yilmaz (73.).

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