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Kreisoberliga, Interview: Uwe Eckerl: „Fortschritte sind zu erkennen“

Im Gespräch: Weißkirchens Trainer Uwe Eckerl (links) mit dem FC-Vorsitzenden Andreas Großmann. Foto: Gerhard Strohmann Im Gespräch: Weißkirchens Trainer Uwe Eckerl (links) mit dem FC-Vorsitzenden Andreas Großmann.

Eigentlich, so die Hoffnung der Verantwortlichen, sollte die neue Kreisoberliga-Saison für die Fußballer des FC Weißkirchen ganz anders verlaufen als die vorangegangene. In die zurückliegende Spielzeit 2017/18 war das Team aus dem Oberurseler Stadtteil mit vier Punkten aus fünf Spielen eher mittelprächtig eingestiegen. In der laufenden Saison wartet die Mannschaft von Trainer Uwe Eckerl, das im Sommer personell aufgerüstet wurde, nach drei Spielen noch immer auf den ersten Zähler. Der Coach sprach mit unserem Reporter Robin Kunze über den Fehlstart und das morgen anstehende Derby gegen Eintracht Oberursel (15 Uhr).

Herr Eckerl, wie war Ihr Gefühl nach der bitteren 1:11-Niederlage gegen die Sportfreunde Friedrichsdorf im Pokal, dem ersten Pflichtspiel der neuen Saison?

UWE ECKERL: Da ging’s bereits recht happig los für uns. Es lag aber hauptsächlich an unserer eigenen unterirdischen Leistung. Individuell sind die Sportfreunde natürlich besser aufgestellt, keine Frage. Aber über den Kampf kann man auch diese Truppe schlagen, wie man an den ersten Spieltagen der KOL gesehen hat. Uns hatten an diesem Tag aber die richtige Einstellung und der nötige Mut gefehlt.

Für Sie wie auch für die meisten anderen galten die Sportfreunde vor der Saison als der glasklare Meisterfavorit. Überrascht von dem schwachen Start dieser Mannschaft?

ECKERL: Ein wenig war ich natürlich schon überrascht. Sie haben ausgezeichnete Spieler, aber die Kunst ist es, aus diesen Spielern eine Mannschaft zu formen. Sobald Friedrichsdorfs Trainer Enis Dzihic das geschafft hat, können wir uns alle warm anziehen. Von den vielen Neuzugängen ist ja keiner unterhalb vom Gruppenliga-Niveau anzusiedeln. Eher deutlich drüber.

Auch Ihr Kader wurde vor der Spielzeit durch viele Neuzugänge ergänzt, aber trotzdem stehen nach drei Partien nach wie vor null Punkte auf dem Konto. Enttäuscht von dem Fehlstart?

ECKERL: Man muss die einzelnen Spiele für sich betrachten. Gegen die SG Ober-Erlenbach wäre ein Unentschieden drin gewesen, aber wir kassieren ein spätes und unglückliches Gegentor. Und gegen Wehrheim/Pfaffenwiesbach haben wir eine vollkommen desolate erste Halbzeit abgeliefert. Aber auch solche Tage gibt es, sie dürfen sich nur nicht häufen. Zuletzt gegen die FSG Weilnau/Weilrod/Steinfischbach müssen wir einen irregulären Treffer nach Abseitsstellung hinnehmen, bekommen aber gleichzeitig einen eigenen Treffer aberkannt. Es waren aber trotzdem Fortschritte zu erkennen, obwohl unser Kader ja noch nicht wieder komplett war.

Bleibt das Saisonziel „einstelliger Tabellenplatz“ trotz des Fehlstarts eigentlich bestehen?

ECKERL: (lacht) Das Ziel ist ja noch immer in greifbarer Nähe. Ja, das wird auch weiterhin unser Ziel sein.

Jetzt steht das Revierduell mit Eintracht Oberursel auf dem Programm. Hat das Match aus ihrer Sicht überhaupt noch richtigen Derby-Charakter?

ECKERL: Ganz ehrlich, der Begriff Derby ist immer mit sehr vielen Emotionen behaftet. Das gilt aber vielleicht eher für die Hauptverantwortlichen der jeweiligen Vereine. Für Mehmet (Anm. d. Red.: Mehmet Cetin, Trainer Eintracht Oberursel) und mich trifft dies nicht mehr so sehr zu. Der Begriff Derby ist nochmal ganz gut für die Motivationsansprache in der Kabine. Aber wir wollen unseren Fußball umsetzen und Spiele gewinnen – ganz gleich, gegen welchen Gegner.

Wie schätzen Sie Eintracht Oberursel ein?

ECKERL: Das ist eine starke Mannschaft, die möglicherweise von einigen unterschätzt wird. Zu Hause haben wir gegen sie allerdings noch nie schlecht ausgesehen.

Hand aufs Herz, was glauben Sie: Wie wird die Begegnung morgen ausgehen?

ECKERL: Ergebnisse sage ich grundsätzlich nie voraus. Ich denke aber, dass wir das morgige Heimspiel positiv gestalten werden und uns am Sonntagnachmittag freuen können.

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