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Tennis: Von den US Open auf direktem Weg zum UTHC

Von Das sportliche Leid ist des Zusehers Freud’. Weil Tim Pütz im Doppel des Grand-Slam-Turniers ausscheidet, kann er als Stargast beim Charity-Event seines Usinger THC aufschlagen.
Höhepunkt des Charity-Events in Usingen: Davis-Cup-Spieler Tim Pütz war in einem Show-Doppel im Einsatz. Foto: Stefan 0chs Höhepunkt des Charity-Events in Usingen: Davis-Cup-Spieler Tim Pütz war in einem Show-Doppel im Einsatz.
Usingen. 

Er ist nicht nur im Tennis ein Großer, auch menschlich ist der Usinger Tim Pütz lobend zu erwähnen. Nachdem der Sportler am vergangenen Freitag bei den US Open sein Doppel am Abend verloren hatte, war das Turnier für ihn zu Ende. Und der Usinger sprintete sozusagen vom Court direkt an den Flughafen, um noch einen Jet gen Deutschland zu erwischen.

Für Samstagmorgen erhoffte sich der UTHC auf seiner Anlage einen Auftritt des Stars, der inzwischen für Deutschland im Davis Cup spielt. Und der 30-jährige Pütz enttäuschte seinen Verein nicht. Kaum gelandet, verfrachtete ihn sein Bruder Tom in den Wagen und fuhr ihn in den Taunus, wo der Tennisspieler nach 48 Stunden ohne kontinuierlichen Schlaf mitnichten im Bett verschwand. Denn beim sogenannten Charity-Event des Usinger Tennis- und Hockeyclubs – eine Veranstaltung im Zwei-Jahres-Rhythmus, die Geld für die Jugendarbeit bringen soll – zeigte Pütz in einem Showkampf sein ganzes Können, nahm sich Zeit für den Nachwuchs und schlug auch mit Kindern noch einige Bälle, um dann noch eine lange Reihe von Autogrammanfragen und Selfie-Wünschen zu beantworten.

Südamerikanische Ex-Profis

Gerade für die Zuschauer war das Profidoppel eine sehenswerte Lehrstunde in Tennis. Natürlich nahmen die vier Spieler das ganze nicht bierernst. Trainer Dante Magnoni aus Venezuela, selbst einst Berufsspieler im Welttennis, hatte Tom Pütz an seiner Seite, während der Cheftrainer und ehemaliger ATP-Profi Carlos Tarantino aus Argentinien mit Tim Pütz spielte. Asse, Passierbälle, krachende Cross-Schläge, Zaubereien am Netz und schon fast bühnenreife Unterhaltung beim Spiel – den Zuschauern wurde viel geboten. Am Ende entschieden Pütz und Tarantino das Match im Tiebreak für sich.

Ein kleiner Wermutstropfen am Rande: Mara Guth, Nachwuchsstar am Tennishimmel, hatte keine Chance, das Event zu besuchen. Kurzfristig hatte der hessische Tennisverband die 15-Jährige zum Länderkampf nach Stuttgart geholt – wo sie auch noch alle Spiele gewann, so dass sie nicht zu ihrem Usinger THC kommen konnte. Im Finale verlor zwar Hessen dann (wir berichteten), aber seit zehn Jahren kam die Mannschaft immerhin mal wieder ins Finale. Die Jugendliche kam am Sonntag nach 22 Uhr heim und packte schon wieder die Koffer – es ging am nächsten Morgen auf Klassenfahrt.

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