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Springreiten: Deußer sorgt für Urknall

Von „2017 starts off with a bang.“ 2017 beginnt mit einem Knall. Der Kirberger Reitsportler Daniel Deußer, der sich mit der deutschen Mannschaft bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro die Bronzemedaille gewonnen hatte, ist seit kurzem Weltranglistenerster und hat den oben genannten Spruch zur Wahrheit gemacht.
Daniel Deußer aus Kirberg führt seit wenigen Tagen die Weltrangliste der Reiter an. Foto: N. N. Daniel Deußer aus Kirberg führt seit wenigen Tagen die Weltrangliste der Reiter an.
Hünfelden/Kirberg. 

Daniel Deußer ist im Olymp seiner Sportart angekommen und hat seinen deutschen Teamkollegen Christian Ahlmann von der Weltspitze verdrängt. Mit über 70 Punkten Vorsprung führt Deußer vor dem US-Amerikaner Kent Farrington die Liste der besten Springreiter der Welt an. Diesen Erfolg verdankt der ehrgeizige Kirberger vor allen Dingen seinem unumstrittenen reiterlichen Talent und seinem Gefühl, Pferde zu führen und sich mit ihnen zu identifizieren. Dabei kommt ihm die Schule der besten Reiter, die er schon als ganz junger Mann genießen durfte, sehr zugute. Weltranglistenplatz eins ist jedoch, wie er selbst sagt, auch ein Verdienst seiner Familie, seinen Freunden, seinem Team und natürlich seinen hervausragenden Pferden.

Mit „First Class van Eeckelghem“, einem zwölfjährigen belgischen Warmblut, mit dem Daniel Deußer schon 2014 die Deutsche Meisterschaft gewonnen hatte, war er nicht nur in Rio erfolgreich, sondern wenig später holte sich Deußer mit seinen Teamkameraden Janne Friederike Meyer, Markus Ehning, Ludger Beerbaum und Christian Ahlmann die Goldmedaille beim Finale um den Furusiyya-Nationen-Preis in Barcelona. In Doha belegte Deußer mit „First Class“ Platz zwei bei der Champions-Tour. Weitere Stationen des Bronzemedaillengewinners von Rio de Janeiro waren die folgenden Weltcupspringen in Lyon, Los Angeles, und in Paris. In London freute sich Deußer mit „Equita van’t Zorgvliet“ über den Sieg im Großen Preis, so dass Weltranglistenplatz eins nur die logische Folgerung war. Der elfjährige Wallach „Sweet de Beaufour“ und die zehnjährige Stute „Happiness van’t Paraddijs“ waren ebenfalls treue Wegbegleiter zum „Platz an der Sonne.“ Mit letzterem Pferd gewann Deußer die German Masters in Stuttgart. Die letzten Siege resultieren aus diesem Monat bei zwei schweren Springen bei den Longines-Masters in Hongkong.

Neben Daniel Deußer sind die Pferdefreunde aus Kirberg natürlich schier aus dem Häuschen und registrieren mit Stolz, dass einer der ihren der Reitsportwelt zeigt, was eine Harke ist. „2017 starts off with a bang“ – das ist Daniel Deußer eindrucksvoll gelungen.

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