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Fußball-Kreisliga B Nord Limburg-Weilburg: FC Steinbach peilt den Durchmarsch an

In der fußballfreien Zeit genießen die Kicker ihre Ruhe. Wie haben sich die Kreisvertreter bisher verkauft? Wer hat in den Kreisligen die besten Aufstiegschancen, wer muss um den Klassenerhalt kämpfen? Die Nassauische Neue Presse blickt von der Hessenliga bis Kreisliga C zurück auf den bisherigen Saisonverlauf. Heute: die Kreisliga B Nord.
Jubeln quasi in der „Dauerschleife“: die beiden Steinbacher Christopher Wüst (links) und Benedikt Leber. Jubeln quasi in der „Dauerschleife“: die beiden Steinbacher Christopher Wüst (links) und Benedikt Leber.
Limburg-Weilburg. 

Vor der Saison hatte sich der Kreisfußballausschuss mit der Entscheidung, eine zweigleisige Kreisliga B einzuführen, nicht ausschließlich Freunde gemacht. Die Nord-Staffel sei eindeutig stärker besetzt, hieß es vielerorts. Auch mit der Einteilung in Nord und Süd hatte das eine oder andere Team, das sich gegebenenfalls örtlich eher im Süden gesehen hatte, so sein Problemchen. Und doch entwickelt sich im Bezug auf Auf- und Abstiegskampf ein spannendes Treiben. Dabei war jedoch klar zu erkennen, dass die Kluft zwischen ziemlich starken und doch eher schwächeren Mannschaften, im Norden deutlich größer ist als im Süden.

In der Kreisliga B Nord, einer 16er Staffel, steigt der Meister in die A-Klasse auf, der Zweite geht mit dem Vizemeister der Süd-Runde und dem A-Liga-Vertreter in die Aufstiegsrunde. Absteigen werden die beiden Letzten, der Vierzehnte relegiert in einer Viererrunde mit den beiden C-Liga-Anwärtern und dem Drittletzten der Kreisliga B Süd.

Zwei Jahre hintereinander war die FSG Gräveneck/Seelbach/Falkenbach dem Aufstieg sehr nah gewesen, ehe es am Ende doch nicht reichen sollte. In diesem Spieljahr sieht es – zumindest zur Winterpause – wieder einmal sehr gut aus. Die Fußballspielgemeinschaft rangiert mit zwei Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze, wird aber von Aufsteiger FC Steinbach gejagt. Bis zum Dritten, TuS Löhnberg , sind es immerhin schon sechs Zähler Puffer. Der Saisonstart der Mannschaft von Trainer Mike Lengwenus war überragend. Sieben Spiele, sieben Siege zum Auftakt, ehe gegen die SG Weilmünster/Laubuseschbach die erste Punkteteilung folgte (1:1). Der Spätherbst war für die FSG dann mit den beiden einzigen Saisonniederlagen eher ernüchternd: Beim FC Steinbach setzte es ein 2:4, und gegen den starken Aufsteiger vom TuS Löhnberg eine 2:3-Heimpleite. Ansonsten sprechen insgesamt 14 Siege bei einem Torverhältnis von 74:31 eine eindeutige Sprache.

Doch der Vorsprung auf den Zweiten beträgt lediglich zwei Zähler. Denn auch der FC Steinbach hatte nach einem recht holprigen Start mit zwei Niederlagen aus drei Spielen seine Form aus der Vorsaison wiedergefunden und neben zwei Remis seine restlichen Spiele allesamt gewonnen.

Die Mannschaft von Kilic Görgülü und Julian Philipps, die gerade erst ihre Verträge verlängert haben, hatte sich den direkten Durchmarsch zwar nicht unbedingt zum Ziel gesetzt, doch über die Tatsache, dass die Akteure im Hadamarer Stadtteil nun voll angreifen werden, kann es keine zwei Meinungen geben. Besonders beachtlich: Nach 156 erzielten Toren in der letzten Meister-Saison, stehen die Steinbacher nach 17 von 30 Spielen schon wieder bei 87 „Buden“ – Liga-Höchstwert.

Aber sowohl Gräveneck/Seelbach/Falkenbach als auch Steinbach werden natürlich verfolgt, darauf müssen sie sich einstellen. Der TuS Löhnberg, ebenfalls bärenstarker Aufsteiger, befindet sich genauso in Lauerstellung wie der TuS Drommershausen , der, wenn er sein Spiel aus der Hinterhand gewinnt, auf 39 Punkte aufschließen würde. Es riecht jedenfalls nach reichlich Spannung, was den Aufstieg in die Kreisliga A angeht. Mit leichten Außenseiterchancen könnten sogar noch die SG Weilmünster/Laubuseschbach (33 Punkte) und der SV Wilsenroth (32) ausgestattet sein. Das erscheint aber relativ hypothetisch, denn es ist nicht davon auszugehen, dass die Top Vier allzu viele Punkte liegen lassen könnten.

Quasi im Niemandsland der Tabelle befindet sich der SV Wolfenhausen, der mit 28 Punkten als Tabellensiebter 13 Zähler Rückstand auf den Relegationsrang allerdings auch 15 Punkte Vorsprung auf den Abstiegs-Relegationsplatz aufweist. In Wolfenhausen hatten sich die Verantwortlichen vor der Runde vielleicht etwas mehr erhofft, doch vor allem die Spitze der Liga scheint einen oder zwei Schritte voraus zu sein.

Torwart Björn Zimmermann (links, SG Oberlahn 2) holt hier Alexander Rick vom FC Steinbach (rechts) scheinbar unsanft von den Beinen.
Vier müssen kämpfen, einer ist schon weg

Als Achter der B-Liga Nord darf man bei der Reserve der SG Niedershausen/Obershausen zufrieden sein.

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