Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Laufsport - Alles rund um den Mainova Frankfurt Marathon ... Bad Homburg 28°C Eine Angebot von Franfurter Neue Presse

Fußball-Hessenpokal: Finale: Das große Kribbeln

In genau sechs Tagen ist es so weit, dann bestreitet Fußball-Hessenligist SV Rot-Weiß Hadamar in der Wiesbadener Brita-Arena das größte Spiel seiner noch jungen Vereinsgeschichte: das Finale um den Hessenpokal.
Blicken voller Zuversicht und Vorfreude auf das Hessenpokal-Finale gegen den SV Wehen Wiesbaden: die Hadamarer Trainer Florian (links) und Nikolas Dempewolf. Foto: Thomas Klein (Sportfoto Klein) Blicken voller Zuversicht und Vorfreude auf das Hessenpokal-Finale gegen den SV Wehen Wiesbaden: die Hadamarer Trainer Florian (links) und Nikolas Dempewolf.
Hadamar. 

Die Vorfreude in der Fürstenstadt ist riesengroß. An Christi Himmelfahrt (Donnerstag, 25. Mai) bittet Schiedsrichter Simon Heß vom FC Starkenburgia Heppenheim ab 14.45 Uhr zum "Tanz" zwischen dem SV Rot-Weiß Hadamar und dem Drittligisten SV Wehen Wiesbaden.

  • Heimrecht: Die Hadamarer haben offiziell Heimrecht, werden deshalb die Heimkabine des Gegners nutzen. Klar geregelt ist auch, dass in der Brita-Arena jede Mannschaft ihren Teilbereich für die Zuschauer hat. Ergo: Die Offiziellen des Hessenligisten hatten 490 Sitz- und 1000 Stehplatzkarten angefordert und diese auch bekommen. Demnach werden die Blöcke nah beieinander sein.
 
  • Fassungsvermögen: Das Stadion in der Landeshauptstadt hat insgesamt ein Fassungsvermögen von 12 566 Zuschauern – wie viele Fußballinteressierte tatsächlich dem Spektakel beiwohnen werden, bleibt abzuwarten. Gemunkelt wird, dass es etwa 3000 bis 4000 Zuschauer werden könnten. Doch auch hier gehen die Meinungen auseinander.
 
  • Sicherheit: Gestern Abend fand die Vorbesprechung mit Polizei und Ordnungsdiensten statt – eine genaue Zahl, wie viele Karten bisher abgesetzt wurden, ist noch nicht bekannt.
 
  • Preisgelder: Die Preisgelder sind zwar vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) noch bestätigt, aller Voraussicht nach jedoch exakt zutreffend. Die Rot-Weißen haben allemal 7500 Euro sicher (sollten sie das Finale verlieren), im Optimalfall und der Qualifikation für den DFB-Pokal winken sogar 115 000 Euro. Fernsehgelder gibt es hingegen keine. Wie dem auch sei: Für Rot-Weiß ist dieser Tag in jeder Hinsicht ein voller Erfolg. Hinzu kommt noch, was der Drittligist den Fürstenstädtern dafür versprochen hat, dass Hadamar dem Spielort Brita-Arena zugestimmt hat. Ein Testspiel in der Sommer-Vorbereitung soll dem Vernehmen nach schon feststehen.
 
  • Vorbereitung: Wie bereiten sich die Spieler auf das Finale vor, obwohl sie sich seit vergangenem Samstagabend in der Sommerpause befinden? Cheftrainer Florian Dempewolf sagt: „Ich habe den Spielern ein paar Tage frei gegeben, um sich von der kräftezehrenden englischen Woche (Anm. d. Red.: Pokalspiel in Dietkirchen, Punktspiel in Fulda) zu erholen. Nun bereiten wir uns aber sehr konzentriert auf das Hessenpokalfinale vor.“
 
  • Der Kader: Die Spieler brennen förmlich auf den großen Tag, an dem der Trainer vermutlich die Qual der Wahl haben wird. „Wir halten das Tempo im Training hoch, um topfit zu sein. Die Spieler wollen aber unbedingt in der Startelf stehen, dadurch wird der Konkurrenzkampf noch einmal neu belebt“, freut sich Florian Dempewolf. Auf die Frage, ob sich im Vergleich zur Vorbereitung auf ein „normales“ Spiel etwas ändert, meint der 33-Jährige: „Bis auf die Tatsache, dass die Vorbereitung ein wenig intensiver sein wird, bleibt alles beim Alten. Wir verbringen die Tage ganz normal, zumal viele von uns ihrem Hauptberuf oder dem Studium nachgehen.“ Es kribbelt dennoch in ihm, wenn er über den 25. Mai spricht, schließlich ist es auch für Florian Dempewolf selbst zweifelsfrei der sportlich gesehen größte Tag seiner noch jungen Trainerkarriere. Als krasser Außenseiter hat Rot-Weiß ohnehin nichts zu verlieren, kann also ganz befreit den Tag angehen. Dass den Hadamarern der ganz große Wurf gelingt, wäre ihnen zu wünschen.
 
  • Historisches: Letztmalig holte der RSV Würges im Jahr 1987 den Hessenpokal in den Fußballkreis Limburg-Weilburg, nachdem er ihn 1980 bereits gewonnen hatte. Der SV RW Hadamar würde Ähnliches sicher gerne nachmachen . . .
Zur Startseite Mehr aus Limburg

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse