Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Titelbild Mainova Marathon Laufsport - alles rund um den Mainova IRONMAN Frankfurt 2017 Bad Homburg 23°C Eine Angebot von Franfurter Neue Presse

Lukas Hradecky und Aymen Barkok beim Fanclub „Dauborner Adler“: Hradecky verdient „genug“

Von Der Hype rund um den Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt ist ungebrochen. Stammtorwart Lukas Hradecky und dessen Mitspieler Aymen Barkok machten beim Fanclub „Dauborner Adler“ zusätzliche Werbung für ihr Team.
Eintrcht Frankfurts Stammtorwart Lukas Hradecky (rechts) und sein Mitspieler, der junge Aymen Barkok, stehen den Fans Rede und Antwort und haben sichtlich Spaß dabei. Eintrcht Frankfurts Stammtorwart Lukas Hradecky (rechts) und sein Mitspieler, der junge Aymen Barkok, stehen den Fans Rede und Antwort und haben sichtlich Spaß dabei.
Hünfelden/Dauborn. 
Vor allem viele Kinder suchen im prall gefüllten Vereinsheim des RSV Dauborn die Nähe zu den Eintracht-Stars. Bild-Zoom
Vor allem viele Kinder suchen im prall gefüllten Vereinsheim des RSV Dauborn die Nähe zu den Eintracht-Stars.

Einen Massenansturm hatten die Organisatoren um den Fanclub-Vorsitzenden Michael Leichtfuss erwartet. Eine halbe Stunde vor der Ankunft der Spieler ist jedoch noch jede Menge Parkplatz vorhanden. Im Clubheim haben sich jedoch schon gut 100 Interessierte eingefunden. Erstaunlich viele Kinder und Jugendliche und die „Experten“ aus früheren Jahren, die noch Hölzenbein, Nickel, Grabowski und Körbel kannten.

Um 19.11 Uhr, als wäre es zur Fastnachtszeit abgesprochen, öffnet sich die Tür unter großem Geraune. Da steht er nun leibhaftig, der 1,90-Meter-Mann Lukas Hradecky, der das finnische Nationaltor hütet und von jetzt auf gleich zum Publikumsliebling in der Commerzbank-Arena avancierte. Im Schlepptau: Team-Manager Christoph Preuß und Aymen Barkok. Der 18-Jährige gilt als eines der größten Fußballtalente Europas.

„Ich fühle mich in Frankfurt und in Dauborn wohl“, verkündet Lukas Hradecky und lässt das Eis zwischen ihm und dem Publikum schnell brechen. Vor allem die Kinder sind ganz wild darauf, den Spielern Fragen zu stellen und kauern vor dem Tisch, an dem die Protagonisten Rede und Antwort stehen. Als sie merken, dass vor allen Dingen Lukas Hradecky immer wieder mit dem Schalk im Nacken ihre Fragen beantwortet, ist schnell jegliche Scheu dahin.

Hamburger sind verboten

Die drei Eintrachtler beantworten Fragen zu ihrer Ernährung (Hamburger streng verboten), zu ihren Shopping-Gewohnheiten in Frankfurt („Wir gehen schon gerne in die Geschäfte und freuen uns, wenn wir erkannt werden“), oder über die Angst des Torwarts beim Elfmeter. „Ich habe keine Angst vor Elfmetern“, sagt Lukas Hradecky, „die Angst soll der Schütze haben.“ Jüngstes Beispiel: Beim Pokalspiel in Hannover bewahrte der Schlussmann die Eintracht vor einer Verlängerung und sicherte den Einzug ins Viertelfinale. Ein Steppke traut sich keck, Hradecky als auch Barkok nach ihrem Gehalt zu fragen. Hradecky schluckt und grinst: „Genug“, sagt er.

Die knapp 200 Zuhörer erfahren, dass Frankfurts Torwart mit slowakischer Herkunft, ein Sprachengenie ist und gerne deutsch spricht. In der Familie sei jedoch Finnisch die Amtssprache. Aymen Barkok gibt sich indessen etwas mundfaul. Er vereinnahmt die Zuschauer durch sein unverbindliches Grinsen und kurze Antworten. Gegen 20.45 Uhr ist der Zauber vorbei. Geduldig schreiben die Frankfurter-Profis Autogramme, stehen für Selfies zur Verfügung, unterhalten sich zwanglos mit ihren Fans, die mit stolz geschwellter Brust noch nicht begreifen können, dass die Eintracht an die Champions-League-Tür pocht.

Zur Startseite Mehr aus Limburg

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse