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Hadamar gewinnt in souveräner Manier den Brooklyn-Store-Cup: Viel Lob auch von der Konkurrenz

Im Endspiel der beiden stärksten Mannschaften ließ der SV Rot-Weiß Hadamar dem Turnier-Ausrichter Sportfreunde Eisbachtal keine Chance.
Viel Grund zum Strahlen hatten die Hadamarer, die das Turnier dominierten. Foto: onemorepicture / Alexandra Michel Viel Grund zum Strahlen hatten die Hadamarer, die das Turnier dominierten.
Nentershausen. 

Nachdem am Samstagabend der letzte Schlusspfiff beim Brooklyn-Store-Cup in Nentershausen ertönt war, konnte man in viele glückliche Gesichter blicken. Zum einen war da Uwe Quirmbach vom sportlichen Gastgeber und Fußball-Rheinlandligisten Sportfreunde Eisbachtal. „Das Turnier war ein riesiger Aufwand, aber wir sind einfach total zufrieden mit dem Ergebnis“, freute sich das Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes der „Eisbären“ über den Turnierverlauf.

Frank Gerster von der Eintracht-Traditionself wird von den beiden früheren Eisbachtalern Frank Michel (l.) und Dirk Hannappel in die Zange genommen. Ronny Borchers verfolgt dies mit Spaß. Bild-Zoom Foto: Andreas Egenolf
Frank Gerster von der Eintracht-Traditionself wird von den beiden früheren Eisbachtalern Frank Michel (l.) und Dirk Hannappel in die Zange genommen. Ronny Borchers verfolgt dies mit Spaß.

Dabei konnte er es auch verschmerzen, dass die Elf des Gastgebers und gleichzeitigen Vorjahressiegers im Finale sich deutlich mit 0:4 dem Hessenligisten SV Rot-Weiß Hadamar geschlagen geben und sich mit 750 Euro als Prämie für den zweiten Rang begnügen musste. „Die beste Mannschaft des Turniers hat gewonnen“, gestand Quirmbach ein.

Bester Torschütze: Leon Burggraf. Bild-Zoom Foto: onemorepicture / Alexandra Michel
Bester Torschütze: Leon Burggraf.

Die Fürstenstädter waren es wiederum auch, die bis über beide Ohren am Ende des Brooklyn-Store-Cups strahlten. Die Hadamarer durften schließlich sich nicht nur über die stattliche Siegprämie von 1000 Euro, alkoholhaltige Kaltgetränke und den Titel des besten Torschützen freuen – Leon Burggraf erzielte vier Treffer – , Trainer Florian Dempewolf belohnte seine Mannschaft, wie zu hören war, auch mit trainingsfreien Tagen für die gezeigte Leistung. Der Hessenligist gab sich über die gesamte Turnierdauer auch kaum eine Blöße.

Bester Torwart: Raphael Laux. Bild-Zoom Foto: onemorepicture / Alexandra Michel
Bester Torwart: Raphael Laux.

Anders als beispielsweise der FC Waldbrunn: Der Verbandsliga-Aufsteiger musste bereits am Freitagabend nach der Vorrunde die Segel streichen, da die schlechtere Tordifferenz gegenüber dem RSV Würges den Ausschlag übers Weiterkommen gab. Wie es anders gehen kann, zeigte der rheinland-pfälzische Bezirksligist TuS Montabaur: Das Team von Trainer Sven Baldus kämpfte sich überraschenderweise bis ins Halbfinale vor, wo es erst im Elfmeterschießen gegen die Sportfreunde Eisbachtal das Nachsehen hatte. Letztlich reichte es für Montabaur nur zu Platz vier, weil der TuS Dietkirchen das Spiel um Platz 3 knapp mit 2:1 gewinnen konnte. Dietkirchen sicherte sich somit noch 500 Euro für die eigene Kasse.

Die Max Value All Stars halten die Niederlage diesmal in ...

„Ich hoffe nur, dass es nicht so deutlich wird wie letztes Jahr gegen Mainz 05“, hatte Markus „Max“ Stillger vor dem Duell mit der Traditionself von Eintracht Frankfurt gesagt.

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Der Turn- und Sportverein aus dem Limburger Stadtteil mit Raphael Laux als bestem Torwart des Turniers wusste mit seiner jungen Mannschaft über den gesamten Turnierverlauf ebenfalls zu überzeugen. Dietkirchens Trainer Thorsten Wörsdörfer sagte daher nicht zu Unrecht im Gespräch mit der NNP: „In dieser Mannschaft steckt viel Potenzial drin.“

Erst Cup, dann Hochzeit

Apropos Wörsdörfer: Der frühere Eisbachtaler war neben Friedel Müller, Nihad Mujakic und Co. einer von vielen ehemaligen Spielern und Trainern, die seit längerer Zeit wieder einmal an ihre ehemalige Wirkungsstätte nach Nentershausen zurückkehrten. Einer davon war Pascal Heene, der in der Vorsaison noch bei Rot-Weiß Hadamar spielte. Der Ex-Eisbär ließ es sich trotz seiner eigenen kirchlichen Hochzeit am Samstag nicht nehmen, bis in die Mittagsstunden das Turnier in Nentershausen zu verfolgen.

Der Brooklyn-Store-Cup in Zahlen

Vorrunde, Gruppe A: FC Waldbrunn – RSV Würges 1:1, RSV Würges – SV Rot-Weiß Hadamar 1 1:3, FC Waldbrunn – SV Rot-Weiß Hadamar 1 0:2.

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Damit folgte er dem Beispiel zahlreicher Zuschauer, die trotz des zeitweise strömenden Regens und kühler Temperaturen am Freitag und Samstag zahlreich zum Brooklyn-Store-Cup kamen. Nicht zuletzt deswegen planen die Organisatoren um Veranstalter Michael Guse von Visions & Concept, Titelsponsor Dimitri Wilberger und die Sportfreunde Eisbachtal das Turnier im kommenden Jahr dann zum vierten Mal auszutragen. Bei besserem Wetter könnte es durchaus klappen, die 1000-Zuschauer-Marke zu knacken.

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