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Wuzzelauf in Altenhain: 10. Sieg für die Nummer 1

Von Irene Bell von der LG Bad Soden/Sulzbach/Neuenhain schrieb ein Stück lokale Sportgeschichte. Sie gewann beim kleinen Jubiläum des Altenhainer Wuzzelaufs das Rennen über 10 Kilometer zum zehnten Mal.
Mit konzentrierten Mienen gehen die Teilnehmer beim 10. Wuzzelauf an den Start. Auch Irene Bell (Nummer 1) ist gleich in der Spitzengruppe vertreten. Foto: Marcel Lorenz (Marcel Lorenz) Mit konzentrierten Mienen gehen die Teilnehmer beim 10. Wuzzelauf an den Start. Auch Irene Bell (Nummer 1) ist gleich in der Spitzengruppe vertreten.
Altenhain. 

Neuer Teilnehmerrekord mit 314 Läufern und Walkern (vor einem Jahr 261), hervorragende sportliche Leistungen und ein Erlös von mehr als 16 000 Euro für karitative Einrichtungen – der zehnte Wuzzelauf der TSG Altenhain wurde bei idealem Laufwetter zu einem vollen Erfolg.

Für die Schlagzeile des Tages sorgte Irene Bell von der LG Bad Soden/Sulzbach/Neuenhain, die bei der zehnten Auflage des Benefizlaufes zum zehnten Mal die Frauenwertung über zehn Kilometer gewann. Sie siegte in 47:14 Minuten vor Miriam Mattheus von der TSG Altenhain (52:55), obwohl ihr noch ein Start über 800 Meter (1:43 Minuten) am Tag zuvor bei den Deutschen Team-Meisterschaften in Kevelaer am Niederrhein in den Knochen steckte.

„Ein tolles Gefühl“

Dabei erreichte sie mit dem Team der LG Bad Soden/Sulzbach/Neuenhain in der Klasse W 30 den dritten Platz. „Zu diesem Team-Wettbewerb gehören Läufe über 100 und 800 Meter, Weitsprung, Hochsprung, Kugel und Diskus“, erläuterte die überglückliche Wuzzelauf-Seriensiegerin, die im Ziel gefeiert wurde. „Es ist ein tolles Gefühl, hier zum zehnten Mal zu gewinnen. Ich bin dankbar, dass ich mit 49 Jahren meinen Sport noch auf diesem Niveau ausüben kann“, freute sich Irene Bell.

Die Zweitplatzierte Miriam Mattheus leitet eine Kindertagesstätte in Zeilsheim, wohnt in Frankfurt und hat beim Altenhainer Lauftreff ihre sportliche Heimat gefunden, bei dem sie fünfmal pro Woche unterwegs ist. Für sie war der Wuzzelauf der Auftakt zur Taunus-Challenge mit dem „Gickellauf“ in Engenhahn und dem „Altkönig-Lauf“ in Kronberg, zu dem in diesem Jahr neben dem Halbmarathon auch die 10 Kilometer gehören.

Überglücklich war Andrea Bleifeld, die erst seit Mai dieses Jahres beim Altenhainer Lauftreff aktiv ist und bei ihrem ersten Wettkampf Platz 23 in 1:11:40 Stunden erreichte. Schnellster Mann über 10 Kilometer war der Kelkheimer René Freisberg vom Team Ravenol Sport in 37:27 Minuten vor Tobias Roos von der VLG Eisenbach (39:27) und Fabian Cipura von der SG Anspach (41:06). Platz vier erreichte David Sauceda von der TSG Altenhain in 41:28 Minuten.

Freisberg, der in den Anfangsjahren des Wuzzelaufs schon einmal über 10 Kilometer gewonnen hat, hält sich beim Laufen für seine große Passion, den Autorennsport, fit. In der Spezial-Tourenwagen-Trophy sieht es für den Kelkheimer nach 10 von 14 Rennen so aus, dass seine Division vorzeitig für sich entscheiden kann. Platz 15 unter den 73 Startern belegte der Schirmherr, der Landrat des Main-Taunus-Kreises, Michael Cyriax, in beachtlichen 50:06 Minuten.

Den Halbmarathon über 21 Kilometer gewann Dominic Stahl von der TSG Usingen in 1:24:05 Stunden vor Ken Hölzer von guilty76 Frankfurt (1:25:12), Jörg Kaplan vom LC Olympia Wiesbaden (1:29:31) und Dennis Böhm von der TSG Altenhain (1:31:50). Für Dominic Stahl war der Wuzzelauf ein Test für einen Marathon, den er demnächst in Wächtersbach laufen will.

Bei den Frauen gewann Aysegül Weber vom LC Olympia Wiesbaden in 1:33:35 Stunden vor der Vorjahressiegerin Barbara Schwefer von der TSG Altenhain (1:35:22). Die Siegerin schwärmte: „Die Strecke hat es in sich, aber es ist hier alles wunderbar organisiert von tollen Menschen.“ Die 38 Jahre alte Barbara Schwefer freute sich über eine neue Bestzeit und war trotz des entgangenen Sieges „total happy“.

Der schnelle Neffe

Den Jedermannslauf über 5 Kilometer gewann bei den Frauen Eileen Kessler von der LG Bad Soden/Sulzbach/Neuenhain in 26:05 Minuten und bei den Männern der Neffe des Renndirektors Bernd Krause, Florian Krause, von der TSG Altenhain, in 22:53 Minuten.

Organisationschef Bernd Krause war nach dem erfolgreichen Sportereignis, bei dem auch erstmals die Kinder beim Quadro-Grand-Prix-Challenge gefordert waren, hochzufrieden: „Ich gehe davon aus, dass wir den Benefizerlös aus dem Vorjahr von 16 000 Euro dieses Mal noch steigern können.“ Der größte Anteil geht wie bisher an die Arbeitsgemeinschaft für Querschnittgelähmte mit Spina bifida/ Rhein-Main-Nahe – kurz Arque – genannt. Mit mindestens 1000 Euro wird aber auch die Leberecht-Aktion dieser Zeitung unterstützt.

Alle Ergebnisse des Wuzzelaufs sind auf der Homepage der TSG Altenhain (www.tsg-altenhain.de) zu finden.

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