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Fußball: Asmeron: „Wir spielen auf Sieg“

Wie es ohne Christos Pipsos und Benjamin Rauschenberg gehen kann, zeigten die Gruppenliga-Fußballer von Germania Schwanheim schon bei der knappen 0:1-Niederlage gegen Hellas Schierstein.
Weilbachs Keeper Mathewes Asmeron ist optimistisch. Foto: Marcel Lorenz Weilbachs Keeper Mathewes Asmeron ist optimistisch.
Weilbach. 

Nun möchte der Tabellen-Vorletzte der Wiesbadener Staffel im Derby gegen den VfB Unterliederbach nachlegen. „Die Mannschaft war wie verwandelt“, sagt Mathewes Asmeron über die Leistung seiner Vorderleute im Duell mit dem Spitzenreiter. Zwar sprang für die Germanen wie schon beim 1:2 in Wörsdorf, dem 0:1 gegen Eddersheim II und dem 1:4 gegen Orlen wieder kein Punkt heraus. „Das war trotzdem ein ganz anderer Auftritt“, stellt der 35 Jahre alte Torwart aus Weilbach fest.

Mit dem ehemaligen Dritte-Mannschafts-Trainer Stefan Hoitz und seinem gleichberechtigten Kollegen Dominik Beese scheint an der Frankfurter Straße ein Umdenken stattgefunden zu haben. „Die beiden haben in Vier- oder Sechs-Augen-Gesprächen immer wieder betont, dass es in der Mannschaft wieder eine Geilheit geben muss, für diesen Verein auf dem Platz alles zu geben“, berichtet Asmeron.

Zudem legten Hoitz und Beese in den ersten Einheiten seit vergangenen Donnerstag Wert auf eine offensive Denkweise bei den Gruppenliga-Fußballern. „Sowohl in der Abwehr als auch im Angriff“, stellt der erfahrene Schlussmann klar. So seien die Stimmung und das Engagement in Weilbach innerhalb von einer Woche besser geworden. Der neue Impuls kann aber nur dann als gut und positiv bewertet werden, wenn sich nun auch die Ergebnisse einstellen. „Das war auch das Problem unter den alten Trainern“, erklärt Asmeron, „sie waren sehr engagiert, aber die Ergebnisse haben nicht gestimmt“. Mindestens bis zur Winterpause sollen die beiden Neuen nun die Chance bekommen, es besser zu machen.

Gegen den VfB Unterliederbach wollen alle Weilbacher nun den Bock umstoßen. „Wir spielen ganz klar auf Sieg und drei Punkte“, stellt Führungsspieler Asmeron klar. Auf dem heimischen Kunstrasen möchte er die Null halten, um seinen Vorderleuten die Steilvorlage zum ersten Sieg seit fünf Spielen zu liefern. „Wenn wir so spielen, wie gegen Hellas oder sogar noch eine Schippe draufpacken, kann es klappen.“

Wenn Viktor Fessler (zuletzt krank), Christoph Hame (beruflich verhindert) sowie die angeschlagenen Frederik Wagner und Ibrahim Özveren wieder mit von der Partie sind, steigen die Chancen auf einen Derbysieg. Schließlich offenbarte auch der favorisierte Gegner zuletzt Schwächen. Das 1:4 gegen Weyer zeigte, dass die Mannschaft von Michael Drogi vor allem defensiv anfällig ist. „Mit den Yesils vorne, Daniel Knapschinski im Tor und den anderen, höherklassig erfahrenen Spielern sind sie schon gut aufgestellt“, spricht Asmeron über Unterliederbach. „Wir dürfen uns aber vom 1:4 zuletzt nicht blenden lassen, sondern müssen mit allem, was wir haben, dagegenhalten.“ Ob Weilbach den vorletzten Tabellenplatz verlassen kann oder sich der Sechste aus Unterliederbach tabellarisch doch in die Gefilde vorkämpft, in der Drogi und Co. sich potenziell sehen, wird ab 15 Uhr in Weilbach entschieden.

(awo)

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