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Tennis: Tennis 65 Eschborn ist Europameister

Als ungesetztes Team spielten sich die Herren 55 von Tennis 65 Eschborn bei den Europäischen Senioren Clubmeisterschaften im mallorquinischen Son Besso durch die Gruppen- und die Finalphase.
Sie haben Grund zu guter Laune: Joachim Tribisch, Klaus Liebthal, Klaus Dieter Stondzik, Manfred Jungnitsch (hintere Reihe von links), Eduardo Osta und Kapitän Heinzpeter Greven (vordere Reihe von links). Sie haben Grund zu guter Laune: Joachim Tribisch, Klaus Liebthal, Klaus Dieter Stondzik, Manfred Jungnitsch (hintere Reihe von links), Eduardo Osta und Kapitän Heinzpeter Greven (vordere Reihe von links).
Eschborn. 

Als Heinzpeter Greven und seine Teamkollegen wieder auf hessischem Boden angekommen waren, hatten sie viele schöne Erinnerungen an eine ereignisreiche Woche in Spanien mitgebracht. Das Wichtigste im Gepäck war aber der zweite Europameister-Titel der Vereinsgeschichte.

„Dass wir nach 2014 in diesem Jahr wieder diesen Titel holen konnten, ist schon bemerkenswert“, sagte Mannschaftsführer Greven. Gemeinsam mit Günther Veidt, Joachim Tribisch, Klaus-Dieter Stondzik, Klaus Liebthal, Manfred Jungnitsch und Eduardo Osta-Valenti war der Eschborner Anfang des Monats auf der Deutschen liebste Urlaubsinsel geflogen. „Wir waren als Deutscher Clubmeister 2016 für die EM in diesem Jahr qualifiziert“, erklärte Greven.

Eigentlich hatten die Herren 55 nach Rang zwei bei der EM im Vorjahr damit gerechnet, als Gruppenkopf in einer der beiden Vierer- oder der Dreier-Gruppe gesetzt zu sein. „Weil die elf teilnehmenden Teams aber nach den Punkten sortiert wurden, die ihre Spieler in der ITF-Rangliste erreicht haben, sah es für uns nicht so gut aus“, bemerkte Greven, „unsere Spitzenspieler sind nicht so sehr auf internationaler, sondern eher auf nationaler Ebene unterwegs“. Einzig Klaus Liebthal trat als Nummer 18 der ITF-Rangliste bei den Herren 60 an.

So wurde anstelle von Tennis 65 Eschborn das italienische Team „EUR Sporting Club“ in der Vierer-Gruppe B gesetzt. Mit dem niederländischen Team „Warande“ und den Franzosen von „Sucy en Brie“ ging das Main-Taunus-Team also auf Punktejagd für den ersten Platz, um sich für die Finalrunde zu qualifizieren.

„Weil wir nicht wussten, was uns gegen die Franzosen erwartet, haben wir im ersten Spiel gleich unsere beste Formation ins Rennen geschickt“, berichtete Greven vom 5:0-Sieg, den Liebthal, Jungnitsch und Osta-Valenti in drei Einzeln und zwei Doppeln holten.

Am Folgetag flog der Spanier Osta-Valenti beruflich bedingt in seine Heimatstadt Barcelona. „Wir wussten, dass die Holländer nicht so gut sein würden“, erklärte Greven die Aufstellung mit Stondzik, Liebthal und Jungnitsch in den Einzeln und Tribisch im Doppel. Weil der Sieg schon nach dem 3:0 aus den Einzeln feststand, konnte in den Doppeln „etwas ausprobiert“ und der 3:2-Endstand in Kauf genommen werden. Das spannendste Spiel war die Partie gegen die Italiener um den Gruppensieg. „Wir wussten, dass sie ihre Nummer eins Alessio Frontespezi einsetzen werden, deswegen musste bei uns Osta-Valenti zurück auf die Insel kommen“, sagte Greven. Dass Eschborns Underdog den italienischen Weltmeister der Herren 50 mit 6:0, 6:1 vom Platz fegte, half beim 3:2-Sieg und dem Einzug in die Finalrunde gegen die anderen Gruppenersten Moskau und Fürstenzell ungemein. Jungnitsch schlug Claudio Cataldi ebenfalls glatt, den dritten Punkt holten Jungnitsch und Osta-Valenti im Doppel.

So konnten die Eschborner mit Selbstvertrauen in die Dreier-Runde um den Titel gehen. Den spielfreien Auftakt nutzten sie, um zu regenerieren und die Konkurrenz zu beobachten. Nach dem 4:1 des zweiten deutschen Vertreters Fürstenzell gegen Moskau war klar, dass es auf einen deutschen Show-down hinauslaufen würde. Auch Eschborn schlug die Russen mit 5:0, so dass alles auf das deutsche Duell ankam. „Wir hatten Fürstenzell 2016 bei der Deutschen Meisterschaft als Gegner“, erinnerte Greven an den Titel aus dem Vorjahr. Auch in Son Besso hatten die Eschborner das bessere Ende für sich. Nach der knappen Niederlage im Champions-Tiebreak von Liebthal gegen Hubert Freudenstein holten Jungnitsch gegen Horst Engel (6:3, 7:6) und Osta-Valenti gegen Dr. Mathias Küss (6:2, 6:1) die Kohlen aus dem Feuer. „Wir brauchten also nur noch einen Sieg für die EM“, beschrieb Greven die Lage vor den Doppeln. Diesen holten Jungnitsch/Osta-Valenti mit einem 6:3, 6:4-Erfolg gegen Küss/Engel. Danach war der Jubel groß.

(awo)
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