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Handball-Oberliga: „Haben es selbst in der Hand“

Die Mannschaft der TSG Münster ist am vorletzten Spieltag der Handball-Oberliga gefordert. Ein Sieg gegen die HSG Wettenberg ist für sie im Kampf um den Klassenverbleib Pflicht.
Sebastian Jakobi glaubt an einen TSG-Erfolg. Foto: Marcel Lorenz Sebastian Jakobi glaubt an einen TSG-Erfolg.
Main-Taunus. 

Schaut man sich die Tabelle der 3. Liga Ost an, die für die hessischen Mannschaften wichtig ist, so werden mit dem TV Kirchzell und der MSG Groß-Umstadt zwei Mannschaften in die Oberliga kommen. Daraus ergibt sich, dass bei drei Aufsteigern aus der Landesliga vier Mannschaften absteigen müssen.

Die TSG Münster ist als Zehnter über dem Strich, mit einem Punkt Vorsprung auf den Nachbarn TuS Dotzheim, der auf dem ersten Abstiegsplatz steht. So ist die Rechnung einfach: Gewinnt Münster sein letztes Heimspiel und verliert Dotzheim gegen den Tabellenzweiten HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II – übrigens der letzte Gegner der Münsterer –, dann wäre die Mannschaft von Trainer Jens Illner am vorletzten Spieltag gerettet. „So will ich nicht rechnen. Wenn es so wäre, wäre es schön. Aber wir müssen erst einmal unser Spiel gewinnen“, so Illner, der hofft, die angeschlagenen Benny Dautermann, Holger Kruse und Jonas Storck einsetzen zu können. Als Torhüter stehen ihm seine etablierten Kräfte Christoph Busch und Dominik Klein zur Verfügung, Marc Kunz wird nicht mehr mit dabei sein. Zudem behält sich Illner mit Marc Sieber eine Option offen.

Er fordert von seiner Mannschaft mehr Konstanz, die ihr zuletzt in Wiesbaden gefehlt hatte. „Dort haben wir 28 Minuten gut gespielt. Diese Leistung müssen wir über die volle Spielzeit bringen und dürfen uns nicht durch Störfeuer wie Manndeckungen aus dem Rhythmus bringen lassen“, fordert Illner, „ich wünsche mir eine ausgeglichen starke Mannschaftsleistung“. Und er übersieht angesichts des Fehlstarts nicht das Positive: „Es muss allen klar sein, dass wir es selbst in der Hand haben, den Abstieg zu verhindern. Wir können das am vorletzten Spieltag erledigen.“ Den Gegner beschreibt er als eine sehr stabile Mannschaft, die angesichts von nur drei Jahren in der Oberliga schon sehr routiniert auftritt: „Man hat nicht den Eindruck, dass die Mannschaft in den letzten Spielen etwas zu verschenken hat. So haben sich die Wettenberger zuletzt auf jeden Fall nicht präsentiert.“

Auch sein Allrounder Sebastian Jakobi, der sowohl im zentralen Rückraum, auf Linksaußen oder am Kreis auflaufen kann, weiß um die Bedeutung des Spiels: „Da geht es für uns um die Wurst. Wir dürften normalerweise durch sein, wenn wir das Spiel gewinnen.“ Jakobi hat ein positives Gefühl, da alle Akteure im Training mitziehen und von ihrem Trainer optimal eingestellt werden. „Wir wollen gegen Wettenberg nur auf uns schauen und Gas geben“, fordert er von seinen Kollegen, „und wir wollen vor eigenem Publikum zeigen, dass wir in die Liga gehören“. Für ihn ist Wettenberg eine sehr heimstarke Mannschaft, was den Punktgewinn aus der Hinrunde so wertvoll macht, aber er sieht Chancen gegen den Gegner in eigener Halle: „Wir sind vom Teamgeist her eine Super-Truppe. Ich denke mir, dass in der Mannschaft mehr Potenzial steckt. Aber mir stellt sich die Frage, warum wir es nicht immer abrufen können. Sicherlich hatten wir eine nicht so gute Vorbereitung.“

Mit seiner Leistung ist Jakobi zufrieden, unabhängig davon, wo er selbst zum Einsatz kommt. „Das ist mir egal. Ich stelle mich in den Dienst der Mannschaft“, erklärt der 25-Jährige, der seit 20 Jahren Handball spielt und auch nach der Saison gerne in Münster bleiben würde.

(vho)
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