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Handball: „Wir sind noch nicht durch“

Einen großen Schritt in Richtung Meisterschaft können die Handballerinnen der TuS Kriftel in der Oberliga machen.
Kriftels Kristin Nietzig (rechts) weiß sich durchzusetzen. Foto: Marcel Lorenz Kriftels Kristin Nietzig (rechts) weiß sich durchzusetzen.
Kriftel. 

Nach 4:6 Punkten und drei Niederlagen in Folge übernahm Christian Albat den Trainerposten bei den Krifteler Damen. Seine Bilanz liest sich unglaublich: zehn Siege aus zehn Spielen.

Dann kam die Wende

„Der Saisonauftakt war sicherlich noch die Auswirkung aus der vorherigen Spielzeit“, erklärt die Mannschaftsführerin und zentrale Rückraumspielerin Kristin Nietzig. Dann kam die Wende. „Christian weiß unsere Stärken noch mehr für unser Spiel zu nutzen, wir haben wieder unsere Schnelligkeit eingebracht, und Christian hat dafür gesorgt, dass wir unsere Abwehr stabilisiert haben“, beschreibt Kristin Nietzig die Arbeit ihres Trainers, der auch mehr Konzept in die Aktionen der Kriftelerinnen gebracht hat. „Nachdem wir in der vergangenen Saison alles verloren hatten, läuft es nun wieder. Jeder kommt mit Spaß drei Mal in der Woche ins Training, und wir haben ein richtig gutes Mannschaftsgefüge“, beschreibt Nietzig die Gründe für den schnellen Aufschwung.

Vor allem stimmt es laut Kristin Nietzig in der Mannschaft. „Jeder versteht sich mit jedem, es harmoniert bei uns und es klappt einfach alles“, beschreibt sie die gute Stimmung im Team. „Nach dem harten Jahr musste der Spaß erst einmal wieder zurückkommen. Jetzt sind wir wieder selbstbewusster geworden“. So kommt es am morgigen Samstag (19.30 Uhr, Kreissporthalle am Schmelzweg) zu einem richtungweisenden Spiel gegen den ersten Verfolger HSG Sulzbach/Leidersbach.

Gewinnen die Kriftelerinnen die Partie, haben sie sieben Punkte Vorsprung. Außerdem bekommt der Gegner wegen fehlender Schiedsrichter noch einen Punkt abgezogen, so dass sich Kriftel theoretisch vier Niederlagen aus den letzten sechs Spielen leisten könnte. „Wir haben noch eine Rechnung offen“, denkt die Rückraumspielerin ungerne an das Spiel der Hinrunde zurück. „Damals haben wir eines unserer schlechtesten Spiele gezeigt. Nun sind aber die Voraussetzungen anders. Der Druck liegt bei Sulzbach. Wir sind auf einem Hoch, auf dem wir uns aber nicht ausruhen dürfen.“ Für sie gilt: „Wir müssen unser Spiel durchziehen und unsere Abwehr so spielen, wie wir sie immer spielen.“

Auch wenn es mit einem Sieg klappen sollte, ist dies für Kristin Nietzig kein Grund, nachzulassen. „Wir sind noch nicht durch, denn wir spielen dann nur gegen Mannschaften, die im Kampf gegen den Abstieg jeden Punkt brauchen. Das wird kein Selbstläufer“, warnt sie ihre Teamkolleginnen.

Für sie ist es auch kein Nachteil, in der ungewohnten Kreissporthalle zu spielen: „Das ist eine schöne Halle. Es war dort eine gute Atmosphäre, und wir fühlen uns dort wohl. Wir sind froh, dass wir dorthin ausweichen konnten.“

Wer ist Favorit ?

Vor der Saison verkündete die HSG Sulzbach/Leidersbach, dass sie sofort in die Dritte Liga zurückkehren wollte. „Nun haben sie uns die Favoriten-Rolle gegeben, aber sie haben auswärts erst vier Punkte abgegeben und nur in Bruchköbel verloren“, erklärt Christian Albat. „Das ist eine Mannschaft, die von ihrer Abwehr lebt, auf der anderen Seite aber nur 20 bis 25 Tore pro Spiel wirft. Sie stehen hinten etwas defensiver als wir, sind aber auch körperlich stärker.“ Im Hinrundenspiel erinnert er sich daran, dass beide Teams extrem viel verworfen und technische Fehler in ihrem Spiel hatten. „Wir müssen am Samstag unsere Konzepte im Angriff und in der Abwehr durchziehen und die gegnerischen Leistungsträger in Angriff und Abwehr unter Druck setzen. Ich denke, das wird spannend“, ist Albat voller Vorfreude.“

(vho)
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