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Basketball: 69:105 im Topspiel „tut einfach nur weh“

Das personelle Korsett wird immer enger – und nimmt den TVGG-Korbjägerinnen zunehmend Luft, die sie für den Aufstiegskampf benötigt.
Rote Übermacht: Carina Aillaud (TV Groß-Gerau/in Weiß) findet kein Durchkommen gegen die Bad Homburgerinnen um Emma Rhein (links) und Tosca Steinhoff (6). Foto: Uwe Kramer Rote Übermacht: Carina Aillaud (TV Groß-Gerau/in Weiß) findet kein Durchkommen gegen die Bad Homburgerinnen um Emma Rhein (links) und Tosca Steinhoff (6).
Groß-Gerau. 

Einen rabenschwarzen Tag haben die Oberliga-Basketballerinnen des TV Groß-Gerau im ersten Spiel des Jahres erwischt. Ausgerechnet gegen Aufstiegskonkurrent HTG Bad Homburg II setzte es eine happige 69:105-Niederlage, die aber auch der Personalsituation zuzuschreiben ist.

„Leider wird unsere Verletztenliste nicht kürzer“, wirkt TVGG-Trainerin Marion Friedrich frustriert, „dass Joana Gold für die restliche Saison und Miriam Aillaud bis auf Weiteres ausfallen werden, war uns klar. Kurz vor dem Spiel meldete sich auch noch unsere beste Werferin Patricia Haas mit einer Fußverletzung ab, kurz nach Spielbeginn verletzte sich Carola Hormann auch noch und wir waren nur noch zu siebt.“

Mit komplettem Kader waren dagegen die Gäste aus Bad Homburg angereist, die für ihre groß gewachsenen Spielerinnen und schnelles, körperbetontes Spiel bekannt sind. Den Sieg gegen den starken Aufsteiger zu wiederholen, hatten sich die Groß-Gerauerinnen vorgenommen, mussten aber schnell erkennen, dass dies kein Leichtes sein würde. Improvisieren musste der TVGG, nachdem sich Carola Hormann kurz nach Spielbeginn das Knie verdrehte und ausschied. „Einige mussten nun auf ungewohnter Position spielen, das machte es nicht leichter“, erkannte Marion Friedrich schnell. So war die Partie schon früh im ersten Viertel entschieden, denn gegen die starken Taunusdamen ein 14:35 aufzuholen, ist für jedes Oberliga-Team so gut wie unmöglich.

Ihren Rhythmus fanden die Korbjägerinnen des TVGG allerdings im zweiten Viertel, das sie mit 26:25 gewannen, zur Halbzeit aber dennoch mit 40:60 zurücklagen. „Bad Homburg hat sehr konsequent gespielt und hielt uns auf Abstand. Das zweite Viertel war ein kleiner Lichtblick für uns“, so Friedrich.

Nach der Pause machten sich das kraftraubende Spiel und der personelle Notstand beim TVGG bemerkbar. Müde wirkten die Groß-Gerauerinnen, während Bad Homburg munter wechseln konnte und die Führung ausbaute. Obendrein knickte auch noch Antje Gonnermann um – somit musste die erfahrenste Spielerin des TVGG vorübergehend vom Feld. „Wir mussten weiter improvisieren und Löcher stopfen. Mit 69 Punkten im Angriff kann ich zufrieden sein, aber 105 Punkte zu kassieren, tut einfach nur weh“, so Friedrich. Nun geht’s für ihr Team zu Tabellenführer BC Darmstadt.

TV Groß-Gerau: Eva Husar (18), Sabrina Schäfer (17), Carina Aillaud (14), Antje Gonnermann (8), Ludmilla Michel (6), Vanessa Ducaine (4), Carola Hormann (2), Marla Schaab.

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