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Basketball: Der Teamspirit schweißt sie zusammen

Zum einen Carina und Miriam, zum anderen Ida und Marla: Das ganz besondere Quartett fühlt sich beim TVGG pudelwohl.
Der Basketball ist ihre große Liebe (v. li.): Ida und Marla Schaab sowie Carina und Miriam Aillaud. Foto: Marc Schüler (sportpics.de) Der Basketball ist ihre große Liebe (v. li.): Ida und Marla Schaab sowie Carina und Miriam Aillaud.
Groß-Gerau. 

Die Oberliga-Basketballerinnen des TV Groß-Gerau profitieren vor allem von der guten Nachwuchsarbeit und einem sehr familiären Vereinsumfeld. Dass ganze Familien Teil dieser Groß-Gerauer Basketball-Familie sind, beweisen unter anderem die Schwestern Carina und Miriam Aillaud, sowie Ida und Marla Schaab.

Im Fall von Carina und Miriam Aillaud war es die Jüngere, die die ältere Schwester mit der Leidenschaft für diesen Teamsport ansteckte. 2010 nahm Miriam an einem Schnuppertraining des TV Groß-Gerau teil – und war auf der Stelle begeistert. „Zu dieser Zeit habe ich vor allem Leichtathletik gemacht“, erinnert sich Carina, die seit zwei Jahren das Oberliga-Team des TVGG verstärkt.

Erfolgreich überredet

Ein Besuch bei den Großeltern war es, der sie zum Umdenken bewegte. „Wir hatten dort einen Basketballkorb und gegeneinander gespielt. Da habe ich sie überredet, ins Training zu kommen“, erinnert sich Miriam, seit diesem Jahr fester Bestandteil der Oberliga-Mannschaft, aber weiterhin für die U18 aktiv.

2012 entschloss sich auch die ältere Schwester, es mit Basketball zu versuchen. „Zuerst habe ich beides gemacht, mich dann aber für den Teamsport entschieden. Basketball ist so abwechslungsreich“, sagt sie. Recht anstrengend und zeitintensiv war für sie bald das Training: Montags trainierte sie zuerst mit der Jugendmannschaft, anschließend bei den Oberliga-Damen. „Da war ich dreieinhalb Stunden durchgehend im Training“, erinnert sie sich.

In die Oberliga-Mannschaft zu kommen, war für sie mit gemischten Gefühlen verbunden. Eine Mischung aus Aufregung und Angst herrschte bei ihr vor. „Ich habe mich sehr gefreut, wusste aber nicht, ob ich mithalten kann. Sie sind alle sehr gut in der Mannschaft und in der Oberliga herrscht eine Härte und ein Tempo, das ich aus der Jugend nicht kannte“, so Carina weiter, die zusammen mit zwei Teamkolleginnen zum Saisonbeginn 2016/17 in die Oberligamannschaft aufrückte.

Überrascht und aufgeregt

Ungewohnt war dieser Schritt auch für ihre Schwester Miriam, die überraschend ihr Debüt im letzten Spiel der gleichen Saison gab. „Hier im Verein bauen unsere Trainerinnen die Nachwuchsspielerinnen langsam auf. Daher habe ich seit Januar 2016 bei den Damen mittrainiert und das Team kennengelernt. Viele Spielerinnen kannte ich schon aus der Jugend. Überrascht und aufgeregt war ich, als ich plötzlich fürs letzte Saisonspiel nominiert und eingesetzt wurde. Mich hat es aber auch sehr gefreut, da es eine Belohnung für die Leistungen war“, sagte sie.

Bei Ida und Marla Schaab begann die Basketballkarriere beim TVGG vor sieben Jahren gemeinsam. Eine Freundin, die in Rüsselsheim Basketball spielte, hatte sie auf die Spielersuche des TVGG hingewiesen, so gingen sie ins Schnuppertraining.

„Antje Gonnermann war unsere Trainerin, bei Ida in der WU11, bei mir in der WU13. Das hat von Beginn an Spaß gemacht“, erinnert sich Marla, die ihre zweite Saison den Oberliga-Damen angehört, ihre Premierensaison verletzungsbedingt weitgehend verpasst hat. „Daher sehe ich die aktuelle Saison als mein Debüt an. Erst jetzt kann ich ins Team hineinwachsen.“

Bezirksliga-Debüt

Für Ida steht dieses Jahr die Entscheidung an, ob sie bei den Damen der Ober- oder Bezirksliga mittrainiert und weiter in der U18 spielt. „Das lasse ich mir offen“, sagt sie, die schon in Ermangelung von Spielerinnen ihr Bezirksliga-Debüt gab.

„Es ist schon sehr hart, in der Oberliga zu spielen. Vielleicht ist es besser, erst in der Bezirksliga Erfahrung sammeln. Aber das sollen die Trainer entscheiden, ich mache mir da keinen Druck“, sagt sie.

Sehr selbstkritisch

Auch Ida und Marla sehen den Reiz am Basketball im Teamspirit. Eine Leidenschaft, die sie gerne teilen. „Wir kritisieren einander nicht, vielmehr kritisieren wir uns eher selbst und ernten dann von der anderen Widerspruch, wenn die Kritik zu hart ausfällt“, lachen sie, „die familiäre Atmosphäre hier ist in allen Mannschaften sehr gut. Auch mit unseren Trainerinnen haben wir es gut getroffen.“

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