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Rüsselsheim Royals steigen auf: Unverhofft in der Oberliga

Die Rüsselsheim Royals müssen ihre Planungen für die kommende Spielzeit gehörig umstellen. Künftig spielt der Rüsselsheimer Roll- und Schlittschuh-Club (RRSC) in der höchsten hessischen Spielklasse.
Rüsselsheim. 

Mit sofortiger Wirkung dürfen sich die Royals Oberligist nennen. Kein Wunder, dass am Rüsselsheimer Sommerdamm schon jetzt große Euphorie herrscht. Schließlich haben die Inlinehockey-Spieler in der vergangenen Landesliga-Saison eindrucksvoll gezeigt, dass sie einen Tick zu stark für die Konkurrenz ist. Gerade einmal eine Niederlage kassierte der RRSC in der Vorrunde, ehe man im Play-Off-Finale von den Nordhessen Hornets gestoppt wurde und sich letztlich mit dem zweiten Platz begnügen musste.

Auf einer Verbands-Sitzung des Hessischen Rollsport- und Inline-Verbandes (HRIV) wurde nun jüngst entschieden, dass die Royals befördert werden. Der Verband hat sich vorgenommen, das Aushängeschild Oberliga zukünftig attraktiver zu gestalten. Daher rücken die besten Landesliga-Teams auf. Dank ihre zweiten Platzes gehören auch die Royals zu den glücklichen Aufsteigern.

Die Nachricht versetzte die RRSC-Vorstandsetage in Begeisterung. „Es ist ein tolles Gefühl, wieder Oberliga zu spielen. Schließlich ist das die höchste hessische Spielklasse. Ich freue mich auf die höhere Geschwindigkeit und die steigende Intensität, die in dieser Liga herrschen“, freut sich Tim Bornhausen, der in der abgelaufenen Landesliga-Saison teaminterner Topscorer wurde und sich auch als Zweiter Vorsitzender für die Royals engagiert.

Insgesamt warten in der neuen Oberliga-Saison 14 Vorrundenspiele auf den RRSC. Unter den künftigen Konkurrenten befinden sich einige Hochkaräter der Inlinehockey-Szene, wie die IVA Bad Nauheim Blues, der ISC Mannheim oder die Frankfurt Mainprimaten, deren Teams schon seit einigen Jahren in der Oberliga aktiv sind und die daher über einen starken Kader verfügen. Schon jetzt steht fest, dass die Royals da eher Außenseiter sein werden. Angst und Bange wird es den Rüsselsheimern vor dem Startschuss in die neue Saison allerdings nicht: „Im Training müssen wir einen Gang höher schalten. Schließlich werden die Spiele in der Oberliga deutlich intensiver ausfallen. Darauf müssen wir uns einstellen. Dennoch denke ich, dass wir für die eine oder andere Überraschung gut sein werden“, hofft Kapitän Janik Schwedler, der auch in diesem Jahr als Trainer aktiv sein wird. Keeper Tom Kocurek ist sich der Schwere der kommenden Aufgaben ebenfalls bewusst: „Vor uns liegt eine schwierige Saison, in der wir oft ans Limit gehen müssen, um nicht im unteren Tabellendrittel zu landen. Dennoch freue ich mich auf die sportliche Herausforderung.“

Unterstützung gesucht

Organisatorisch müssen die Royals ebenfalls neue Strukturen schaffen. Schließlich muss das Team sieben Heimspiele austragen. Daher sucht RRSC ehrenamtliche Helfer. Zudem werden Schiedsrichter benötigt. „Jeder Verein ist von Verbandsseite aus dazu verpflichtet, zwei Schiedsrichter zu stellen. Aktuell drückt uns da noch der Schuh“, erklärt Bornhausen. Außerdem sucht der RRSC neue Spieler. Schließlich wollen „die Königlichen“ ein schlagkräftiges Team für die Oberliga zusammenstellen. Interessenten erfahren mehr auf der Homepage des Vereins: www.ruesselsheim-royals.com. red

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