E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Bad Homburg 22°C Eine Angebot von Franfurter Neue Presse

EIshockey: Morgen die Eispiraten, dann ein Team der Stunde

Der jüngste 5:2-Erfolg gegen die Allgäuer macht den Roten Teufeln für morgen Appetit auf mehr. Vor allem, weil sie derzeit so eiskalt ihre Chancen nutzen.
Symbolbild Foto: imago sportfotodienst Symbolbild
Bad Nauheim. 

Bei 13 Punkten Vorsprung auf einen Nicht-Playoff-Rang ist es praktisch sicher: Das Thema Abstieg ist im Kurpark abgehakt. Die Roten Teufel Bad Nauheim besiegten zuletzt den DEL2-Fünften ESV Kaufbeuren nach Rückstand noch sicher mit 5:2 (0:1, 1:1, 4:0). Für die Badestädter war es der sechste Sieg aus den letzten sieben Partien. Jetzt fehlt den Schützlingen von Petri Kujala nur noch ein Punkt, um mit den Ravensburg Towerstars gleichzuziehen, die aktuell direkt für die Playoffs qualifiziert wären. Kujala: „Wir sind bisher gut damit gefahren, nur an die nächste Aufgabe zu denken. So halten wir es auch weiterhin. Was rauskommt, werden wir sehen.“.

Der Coach weiß jedoch genauso wie die Mannschaft, dass selbst die vier Punkte, die die Wetterauer von Kaufbeuren trennen, in den sechs verbliebenen Spielen noch aufholbar sind. Das könnte schon am Wochenende gelingen. Die Roten Teufel gastieren morgen um 20 Uhr bei den etwas schwächelnden Eispiraten Crimmitschau. Am Sonntag wartet dann eine große Herausforderung – gegen den stark besetzten Tabellenzweiten SC Riessersee, neben Bad Nauheim und Frankfurt die Mannschaft der Stunde. „Die erste Reihe ist nicht nur mit routinierten deutschen Spielern besetzt, sie ist aktuell die beste Reihe der Liga“, meint Kujala, „dahinter stehen mit einer ausländischen Formation und mit einem Sturm, der aus Münchner Förderlizenzspielern besteht, zwei weitere starke Reihen. Auf das Spiel freue ich mich.“ Zurückgreifen kann er wieder auf den wegen einer Krankheit zuletzt 14 Tage pausierenden Andreas Pauli.

Konkurrent Kaufbeuren hat gleich zwei Hammeraufgaben vor sich. Morgen empfangen die Buron Joker die Löwen Frankfurt, am Sonntag müssen die Allgäuer zum Liga-Primus Bietigheim Steelers.

Dass Kaufbeuren eine starke Mannschaft hat, bewies das Team im Nauheimer Eisoval. Den 1802 Zuschauern boten sie starkes Forechecking und eine konzentrierte Abwehr, die selbst bei drei Powerplays der Roten Teufel nicht wackelte. Der Finne Jere Laaksonen, der Neuzugang Marcel Brandt überlief, brachte die Gäste in der 15. Minute in Führung. Nicklas Mannes, Leon Niederberger, Mike McNamee und Cody Sylvester hatten den Ausgleich auf der Kelle, doch Stefan Vajs, bester DEL2-Torhüter, vereitelte das 1:1.

Dies gelang Cody Sylvester nur 31 Sekunden nach dem Eröffnungsbully des zweiten Abschnitts. Kaufbeuren ließ sich von dem druckvollen Nauheimer Start aber nicht beirren. Jonas Wolter hatte das 1:2 vor Augen, aber Nauheims Torhüter Felix Bick war blitzschnell zur Stelle. Im Powerplay der Gäste fiel dann doch die Führung durch Ex-Teufel Daniel Oppolzer (25.).

Was im Schlussdrittel dann geschah, übertraf alle Nauheimer Erwartungen. Die Roten Teufel drehten mächtig auf. Stürmer Noureddine Bettahar fasste zusammen: „Wir haben wieder einmal eindrucksvoll gezeigt, welche Qualität in unserer Mannschaft steckt und dass wir ein Spiel drehen können. Die drei Punkte haben wir uns mit einer starken Leistung verdient.“

Es ging Schlag auf Schlag: James Livingston glich aus (45.), nur 41 Sekunden später traf Dusan Frosch zum 3:2. Das 4:2 erzielte Kapitän Daniel Ketter (54.), ehe Mike McNamee 22 Sekunden vor Schluss in Überzahl den Sack zum 5:2 zumachte. „Kaufbeuren zwingt jedes Team dazu, hart zu arbeiten. Das haben wir getan. Am Ende hatten wir das Moment auf unserer Seite“, sagte Kujala, der den Schlüssel zum Erfolg im Selbstbewusstsein seiner Spieler sieht. „Alle wissen, dass ihre Chance, wenn sie geduldig bleiben, irgendwann kommt. Zudem haben wir aktuell Glück im Abschluss.“ löf

Zur Startseite Mehr aus Wetterau/Main-Kinzig

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen