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Volleyball: SG Rodheim fühlt sich als Underdog pudelwohl

Im Rodheimer „Piraten-Lager“ nehmen die Abstiegssorgen zu. Und jetzt kommt auch noch der Tabellenführer.
Symbolbild Symbolbild
Bliesen. 

Für die Volleyballer der SG Rodheim wird die Luft in der Dritten Liga Süd immer dünner. Durch die in nur 69 Minuten erlittene 0:3 (18:25, 22:25, 22:25)-Niederlage beim TV Bliesen schrumpfte der Rodheimer Vorsprung gegenüber dem Tabellenvorletzten aus dem Saarland auf drei Zähler.

Durch den Ausfall des Trios Brömmeling, Schuld und Lingenau standen Rodheims Trainer Torsten Spiller gerade einmal acht Spieler zur Verfügung. Daraufhin ergänzte seine Spielerliste durch sich selbst. Vor 300 Zuschauern konnten die „Piraten“ dennoch nicht an ihre zuletzt starke Form anknüpfen. Bliesen präsentierte sich dagegen von Beginn an aggressiver und konsequenter im Angriff. Dadurch hatte die SG Rodheim Probleme, aus eigener Annahme heraus zu punkten und lief bis Ende des ersten Satzes vergeblich der Bliesener Führung hinterher.

Auf Biegen und Brechen

Besser lief es für die „Piraten“ im zweiten Durchgang, in dem sie sich zwischenzeitlich eine 14:10-Führung erspielt hatten. Bliesen legte jedoch eine Schippe drauf. Den drohenden Abstieg vor Augen, fighteten die Saarländer um jeden Punkt und entschieden auch diesen Durchgang für sich.

Im dritten Satz starteten die Rodheimer mit Trainer Spiller über die Mitte. Der Aufschlagsdruck der Bliesener erwies sich allerdings als zu immens. Überdies endeten die meisten umkämpften Ballwechsel zu Gunsten des TV Bliesen, der sich schließlich auch den dritten Durchgang unter den Nagel riss und dadurch drei wichtige Punkte im Abstiegskampf sichern konnte.

Brömmeling weiter fraglich

An diesem Samstag (20 Uhr) empfangen die „Piraten“ nun Tabellenführer SSC Karlsruhe – abermals alles andere als ein Zuckerschlecken, doch Rodheims Zuspieler Andreas Zander bleibt relativ gelassen: „Punkte würden uns sicherlich in unserer jetzigen Situation guttun, doch müssen diese nicht zwangsläufig am Samstag her. Wir wollen einfach nur an die tolle Heimspielvorstellung gegen Kriftel anknüpfen. Das gelingt uns als Underdog gegen starke Gegner erfahrungsgemäß ganz gut.“

Lingenau und Schuld dürften für Trainer Spiller wieder einsatzbereit sein, dagegen steht hinter dem Einsatz von Stefan Brömmeling nach wie vor ein verletzungsbedingtes Fragezeichen. gg

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