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Frau erwürgt: DNA von mutmaßlichem Täter gefunden

Symbolbild Symbolbild
Hanau. 

Nach dem Tod einer 65-jährigen Frau in Hanau hat sich der Tatverdacht gegen den Festgenommenen erhärtet. DNA des Mannes sei am Hals des Opfers gefunden worden, sagte Staatsanwalt Markus Jung am Freitag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Laut einer Untersuchung wurde die Frau mit bloßen Händen erwürgt. Den Erkenntnissen zufolge geschah die Tat am Abend des 20. Oktober. Die Tote wurde im Esszimmer ihrer Hanauer Wohnung gefunden. Die Leiche war am Folgetag entdeckt worden, nachdem die Frau nicht zur Arbeit erschienen war.

Der dringend tatverdächtige Mann wurde von der Polizei am 21. Oktober aufgegriffen, als er nackt in Maintal auf einer Parkbank saß. Die Beamten nahmen ihn daraufhin erst in Gewahrsam und brachten ihn dann in ein psychiatrisches Krankenhaus. Die Ermittler gehen davon aus, dass er nicht schuldfähig ist. Genaueres soll aber ein Gutachten klären, wie Jung sagte. Zu den Tatvorwürfen habe sich der Mann nicht geäußert. Es gebe noch keine Erkenntnisse, die auf ein Motiv hinweisen. Bekannt ist aber, dass die 65-Jährige den 42-Jährigen kannte.

(dpa)

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