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Land kündigt Fortschreibung des Flüchtlings-Aktionsplans an

Wiesbaden. 

Hessen will seinen Flüchtlings-Aktionsplan weiter fortschreiben. Das Programm zur Integration der Schutzsuchenden sei bundesweit einmalig und habe sich bewährt, sagte der Flüchtlingskoordinator der Landesregierung, Axel Wintermeyer, der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden. Die weiteren Ziele des Aktionsplans hätten ebenfalls Bestand: „Neben der gesellschaftlichen Akzeptanz geht es um eine menschenwürdige Unterbringung, aber auch um die umfassende Registrierung und Sicherheitsaspekte.”

Der Aktionsplan ist allein für das Jahr 2017 mit 1,8 Milliarden Euro ausgestattet worden, wie Wintermeyer erläuterte. „Er soll nun weiter intelligent fortgeschrieben werden.” Dabei setze er auf eine enge Abstimmung mit den Kommunen, die bei der Aufnahme der Flüchtlinge „Großartiges” leisteten.

Zu den Herausforderungen zähle der Familiennachzug, da er von Seiten des Landes schwer planbar sei. „Hier würden wir uns einen verbesserten Informationsfluss wünschen”, sagte der Staatsminister. Dies betreffe etwa Daten vom Auswärtigen Amt über die Zahl der Visaanträge in den Botschaften. Allerdings falle der Familiennachwuchs insgesamt deutlich kleiner aus als vermutet. Schließlich seien viele der Geflüchteten ledig.

(dpa)
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