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Prozess: Mäusejagd mit Klebefallen: 250 Euro Geldbuße für Gastwirt

Foto: Peter Steffen (dpa)
Frankfurt. 

Er ließ in seinem Lokal drei Mäuse auf Klebefallen jämmerlich verenden, dafür muss ein Gastwirt nun 250 Euro an eine Tierschutzvereinigung zahlen. Im Gegenzug wurde das Strafverfahren gegen den 51-Jährigen am Donnerstag vor dem Amtsgericht Frankfurt eingestellt.

Die toten Mäuse waren bei einer amtlichen Kontrolle im Mai dieses Jahres in der Küche der Gaststätte in Frankfurt-Bornheim entdeckt worden. Zuvor war in dem Lokal ein Kammerjäger engagiert worden, der die Mäuseplage jedoch nicht endgültig in den Griff bekommen hatte. Der Wirt hatte daraufhin einen Strafbefehl über 2500 Euro (50 Tagessätze) wegen Tierquälerei erhalten, dagegen aber Einspruch eingelegt. Dadurch landete das Ganze vor Gericht.

Vor Gericht gab der Mann an, von den Fallen überhaupt nichts gewusst zu haben. Diese habe der Hausmeister ausgelegt - nicht er. Um den Prozess nicht noch in die Länge zu ziehen, regte die Amtsrichterin daraufhin die Verfahrenseinstellung an.

(dpa)
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