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Politik erleichtert über Opel-Neustart ohne Kündigungen

Rüsselsheim/Wiesbaden. 

Hessens Landesregierung und die Opposition haben erleichtert auf die Ankündigung des Opel-Mutterkonzerns PSA reagiert, bei dem Sanierungsplan für den Autobauer auf betriebsbedingte Kündigungen und Werkschließungen zu verzichten. „Das klare Bekenntnis von Opel zu den Werken und zu den Arbeitsplätzen ist gut für unser Land, für die Stadt und die ganze Region”, erklärten Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) am Donnerstag in Wiesbaden.

Nun müsse es dem Unternehmen gelingen, die entscheidenden Weichen für die Zukunftsfähigkeit des Autobauers zu stellen, um nicht den Anschluss zu verlieren, betonten die beiden Spitzenpolitiker. Dabei werde das Rüsselsheimer Forschungs- und Entwicklungszentrum einen wichtigen Beitrag leisten. „Made in Rüsselsheim” sollte aber nicht für größer, schwerer und PS-stärker, sondern für vernetztes und autonomes Fahren sowie alternative Antriebe stehen, betonte Al-Wazir.

SPD-Fraktionschef Thorsten Schäfer-Gümbel sprach ebenfalls davon, dass bei Opel eine verantwortungsbewusste Restrukturierung eingeleitet werde. Er erwarte nun, dass die Anpassung bestehender Tarifverträge sowie anderer betrieblicher Vereinbarungen an die künftige Firmenstruktur einvernehmlich zwischen Opel-Gesamtbetriebsrat, Gewerkschaften und Management geregelt werde, betonte der Sozialdemokrat. Große Hoffnungen setze er auch auf die Elektrifizierung der Modellpalette.

(dpa)
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