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Streit um Flüchtlingscontainer landet vor Gericht

Wiesbaden. 

Das Land Hessen streitet sich vor dem Wiesbadener Landgericht mit einem Unternehmen um nicht bezahlte Container für Flüchtlingslager. Am Donnerstag scheiterte ein erster Gütetermin. Die Firma Globtec Germany aus Frankfurt fordert eine Million Euro vom Land. Das hessische Sozialministerium wirft im Gegenzug einer Tochterfirma der Globtec-Gruppe vor, vereinbarte Leistungen nicht erfüllt zu haben.

Die aufgestellten Container seien unbewohnbar, die Decken hätten Löcher, Fenster seien undicht, erläuterte ein Vertreter der Beklagten. Das Land will außerdem von seinen bisher geleisteten Zahlungen an die Globtec-Tochter 2,5 Millionen Euro zurück bekommen.

Eine Kläger-Vertreterin bot an, die Millionen-Forderung auf „einen Wert oberhalb von 500 000” zu reduzieren und die Container, die noch auf einem Grundstück in Wetzlar stehen, zu entsorgen. Dies wies der Anwalt des Landes zurück. Er sei eventuell für eine „Null-Lösung” zu haben und höchstens bereit, die Globtec mit der Beseitigung der Container zu beauftragen und angemessen zu bezahlen.

Der Vertrag über die Container-Lieferungen war ursprünglich mit der Globtec-Tochter Tectonics Solutions GmbH geschlossen worden. Diese Gesellschaft befindet sich laut Gericht in Abwicklung.

(dpa)
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