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Städte noch im Entscheidungsprozess: Wenige Spielhallen nach schärferen Regeln geschlossen

Seitdem schärfere Regeln für Spielhallen gelten, sind vielerorts erst wenige geschlossen worden. In Frankfurt haben von zuvor 163 Betrieben erst 7 zugemacht, wie das Ordnungsamt auf Anfrage erklärte.
In Hessen wurden schärfere Regeln für Spielhallen eingeführt. Foto: Arne Dedert/Archiv In Hessen wurden schärfere Regeln für Spielhallen eingeführt.
Frankfurt/Wiesbaden/Kassel. 

Seitdem schärfere Regeln für Spielhallen gelten, sind vielerorts erst wenige geschlossen worden. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur in mehreren hessischen Städten. In Frankfurt haben von zuvor 163 Betrieben erst 7 zugemacht, wie das Ordnungsamt auf Anfrage erklärte. In Wiesbaden haben 4 der zu Jahresbeginn noch 53 Automatenhallen freiwillig geschlossen, wie die Stadt mitteilte. In Darmstadt schlossen bisher 3 von vorher 41 Hallen. Vielerorts sind die Städte noch im Entscheidungsprozess oder die Spielhallenbetreiber versuchen vor Gericht das drohende Aus abzuwenden.

Hintergrund ist das hessische Spielhallengesetz aus dem Jahr 2012 mit schärferen Regelungen. Ziel war es, der stark steigenden Zahl der Spielhallen entgegenzuwirken und den Gefahren der zunehmenden Glücksspielsucht zu begegnen. Das Gesetz sieht unter anderem einen Mindestabstand von 300 Metern zwischen zwei Spielhallen vor. Den Betreibern wurde eine fünfjährige Übergangsfrist eingeräumt, die Ende Juni ausgelaufen war. Sie brauchten dann neue Lizenzen.

(dpa)

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