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Eintracht Frankfurt: Adlerauge: Eintracht bleibt ihrer Heimschwäche treu

Von Die Eintracht hat mit einem 1:1 gegen Freiburg nur einen durchwachsenen Start in die Rückrunde hingelegt. Einer guten ersten Hälfte folgte eine enttäuschende zweite Halbzeit. Die Eintracht verdaddelte leichtsinnig die 1:0-Führung durch Haller. Damit bleibt es bei nur neun Heimpunkten.
Großzügiger Gastgeber: Eintracht Frankfurt muss sich gegen Freiburg mit einem Remis zufrieden geben. Foto: imago Großzügiger Gastgeber: Eintracht Frankfurt muss sich gegen Freiburg mit einem Remis zufrieden geben.
Frankfurt. 

Die Eintracht bleibt auf ihrer negativen Heimbilanz sitzen. Auch gegen den SC Freiburg reichte es nicht zum dritten Heimsieg. Wenn sich die Eintracht zuhause nicht steigert, wird es nichts mit den europäischen Träumen.

Immerhin sah man zu Beginn des Spieles gegen den schon traditionellen Auftaktgegner aus dem Breisgau (der Spielplan folgt immer dem gleichen Schema), dass Trainer Kovac mit seiner Mannschaft in der kurzen Winterpause an der Spielkultur gearbeitet hat. In der ersten Hälfte lief der Ball besser durch die Reihen als zuletzt. Das lag auch an der Passsicherheit und dem guten Auge des endlich nach langer Verletzungspause ins Team zurückgekehrten Mascarell und seinem Nebenmann Boateng im defensiven Mittelfeld. Da Hasebe sie als zentraler Mann der Dreier-Abwehrkette gut unterstützte, war das Eintracht-Spiel von hinten heraus anfangs endlich wieder gut organisiert. Mascarell war es auch, der mit einem wunderbaren Pass auf Haller der SGE nach zehn Minuten eine Doppelchance eröffnete. Doch der Mittelstürmer wie auch Hrgota scheiterten an Freiburgs Keeper Schwolow. Doch ein weiterer schöner Angriff führte bald darauf für die verdiente Eintracht-Führung, als der diesmal links spielende und sehr agile Chandler nach erneutem Traumpass von Mascarell mit einer Kopfball-Vorlage Haller zum 1:0 auflegte.

Fußball Europa League Gruppe F: Eintracht Frankfurt - APOEL Nikosia am 12.12.2013 in der Commerzbank-Arena in Frankfurt am Main (Hessen). Die Frankfurter Fans halten vor dem Anpfiff ein riesiges Eintracht-Logo im Fanblock hoch. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
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Leider versäumte es die in der ersten Hälfte klar bessere Eintracht nachzulegen, so dass Freiburg in der schläfrigen Eintracht-Phase zu Beginn der zweiten Halbzeit durch Koch ausgleichen konnte. Selbst wenn man einpreist, dass Freiburg jetzt aktiver werden musste, ist es unverständlich, dass die Eintracht in der zweiten Halbzeit so nachließ. Auch wenn sie sich nach dem Ausgleich wieder etwas aufraffte, brachte sie ausser einem Kopfball von Haller, der knapp das Tor verfehlte, und ein paar Halbchancen nach scharfen Hereingaben nicht mehr viel zustande. Die Ordnung der ersten Halbzeit war dahin und das Eintracht-Spiel blieb zerfahren. Die Wucht und die Dribbelkunst des erkälteten Ante Rebic wurden arg vermisst. Mit seinem Ersatzmann Hrgota muss man allmählich Mitleid bekommen. Wenn er mal einen guten Ansatz zeigt, hat er Pech, dann zögert er wieder zu lange. So agiert ein Spieler, dem jedes Selbstbewusstsein fehlt, weil er bei jeder Aktion Murren und Pfiffe des Publikums fürchtet. Warum ihn Kovac nicht nur durch den doch stets umtriebigen Jovic ersetzte, bleibt des Trainers Geheimnis. Aber es lag sicher nicht nur an dieser Personalie, dass es wie zuletzt gegen Schalke trotz Führung nicht zu einem Heimsieg reichte.

Sicher machte sich auch das erneute Fehlen von Abwehrchef und Kapitän Abraham bemerkbar. Bei allem Respekt vor der bisherigen Saisonleistung der Mannschaft sind nur neun Heimpunkte aus neun Spielen eine schwache Bilanz. Dennoch lassen zumindest die Leistung in der ersten Hälfte und der Kampfgeist dieser Truppe hoffen, dass es diesmal nicht den fast schon üblichen Leistungseinbruch in der Rückrunde gibt.

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