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Eintracht-Serie: Eintracht-Serie Teil 2: Niko Kovac - der Glücksgriff

Von Was lief gut, was lief schlecht in dieser nervenaufreibenden Saison? Im zweite Teil unserer neuen Eintracht-Serie schauen wir auf einen Wundertäter - Eintracht-Coach Niko Kovac.
Frankfurter feiern Klassenerhalt Trainer Coach Niko Kovac Eintracht Frankfurt bekankt sich bei Fans. Foto: Reinhard Roskaritz (www.bild-pressehaus.de) Frankfurter feiern Klassenerhalt Trainer Coach Niko Kovac Eintracht Frankfurt bekankt sich bei Fans.
Frankfurt. 

Was für eine Saison für die Frankfurter Eintracht! Ein Jahr zwischen Himmel und Hölle: Zu Beginn hatte noch große Euphorie geherrscht, am Ende sogar Riesenjubel. Dazwischen aber lagen Pleiten, Pech und Pannen. Der Eintracht drohte der Absturz in die Zweite Liga, es taten sich Gräben auf zwischen dem Club und Teilen seiner Anhänger. Erst ganz am Ende, als der Leidensdruck für alle unermesslich hoch war, standen wieder alle zusammen. Erst alles schlecht, dann wieder alles gut – beide Einschätzungen haben so nie gestimmt, kratzen höchstens an der Oberfläche. Eine sachliche Analyse dieser emotionalen Saison in vier Teilen. Zweiter Teil: Was alles gut lief.

Schlägt derzeit aggressive Töne an: Eintracht-Trainer Armin Veh.
Eintracht-Frankfurt Eintracht-Serie Teil 1: Zwischen Himmel und Hölle

Der erste Teil unserer neuen Eintracht-Serie: Was in dieser dramatischen Saison alles schlecht lief – von der Trainerwahl bis zum U-23-Fehler...

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Wenn man sich wie die Eintracht erst in der Relegation die Bundesliga-Zugehörigkeit sichert, ist viel schief gelaufen. Doch es war auch nicht alles schlecht. Es wurden viele falsche Entscheidungen getroffen, aber auch ein paar wirklich gute.

Der Trainer: Niko Kovac war ein Glücksgriff für die Eintracht. Neun Spiele in der Liga hatte der 44 Jahre alte Kroate Zeit, dann noch die beiden Extraspiele gegen Nürnberg. Auch unter ihm war nicht alles perfekt. So hätte die unnötige Heimniederlage gegen Hoffenheim fast das Ende aller Hoffnungen bedeutet. Doch grundsätzlich hat Kovac in allen Bereichen überzeugen können. Zum einen mit seiner Sozialkompetenz. Er hat es geschafft, aus einem zersplitterten Kader wieder eine Einheit zu formen. Kovac hat nicht nur angekündigt, „dass ich alle Spieler brauchen werde“, er hat es tatsächlich geschafft, die Mannschaft auf seinem Weg mitzunehmen. Als Freund der Spieler, aber auch als Chef hat er sich nicht gescheut, Spieler von der Tribüne auf den Rasen zu holen. Und umgekehrt.

Bilderstrecke Niko Kovac: Das ist der neue Trainer von Eintracht Frankfurt
Der Nachfolger für Armin Veh ist gefunden: Niko Kovac hat bei der Eintracht das Traineramt übernommen. Wir blicken in unserer Bilderstrecke auf eine Karriere als Spieler und Trainer zurück.Seine Karriere als Profi begann Niko Kovac in der 2. Bundesliga bei Hertha BSC. Dort gab er als 20-Jähriger sein Debüt.Nach fünf Jahren in seiner Geburtstadt wechselte der Defensivspezialist zu Bayer 04 Leverkusen. Dort wurde er Bundesliga-Vizemeister, spielte mit seinem Club in der Champions League.

Spielsystem: Niko Kovac hat gemeinsam mit seinem Bruder Robert dem Team ein neues Spielsystem verordnet. Das war nicht schön, aber zweckmäßig. Die Eintracht setzte im Endspurt auf eine stabile Defensive und dies war richtig. Die Offensive hat darunter gelitten, das Spiel war im Grunde noch unansehnlicher als unter seinem Vorgänger. Aber eben deutlich erfolgreicher. Vorne im Angriff blieb alles Stückwerk, die allermeisten Treffer zur Rettung waren durchaus auch Zufällen geschuldet, so die beiden Tore von Änis Ben-Hatira zum 1:0 gegen Hannover und dem 2:1 gegen Mainz.

Trainingsarbeit: Ein gravierender Unterschied in der Trainingsarbeit von Kovac zu Veh wurde bald deutlich. Während der frühere Coach auf die Stärke seiner eigenen Mannschaft baute, versuchte Kovac auch die Schwächen der Gegner zu benennen und zu nutzen. In der täglichen Arbeit wurden direkte Bezüge zum kommenden Gegner hergestellt. Die Video-Analysen wurden weiter ausgebaut, „weil Bilder viel mehr sagen als Worte“, wie Kovac betonte.

Unfreiwilliger Abschied aus Stuttgart: Fredi Bobic.	Foto: afp
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Die Eintracht braucht frisches Blut für Abwehr, Mittelfeld und Angriff. Und um Alexander Meier gibt es neue Wechselgerüchte.

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Personalfragen: Der neue Trainer hat auch personelle Veränderungen vorgenommen, Marco Russ spielte ausnahmslos nur noch Innenverteidiger, Makoto Hasebe nur noch im Mittelfeld. Beide stabilisierten dadurch ihre Form. Timothy Chandler kehrte ins Team zurück, und bald hatte auch Kovac gemerkt, dass Bastian Oczipka besser als Constant Djakpa ist. Auf vielen anderen Positionen wechselte der Neue von Woche zu Woche. Und dies mit Erfolg. Die Verpflichtung von Kovac war also ein voller Erfolg. „Gut, dass Bruno ihn durchgedrückt hat“, hat Vorstandschef Heribert Bruchhagen zum Abschied gesagt. Lob für Hübner also, den so viel kritisierten Manager.

Transfererfolge: Es war nicht der einzige Transfererfolg des Sportdirektors. Der Reihe nach: Im letzten Sommer hat die Eintracht Lukas Hradecky, Stefan Reinartz, David Abraham, Luc Castaignos und Mijat Gacinovic verpflichtet. Im Winter dann Marco Fabián, Kaan Ayhan, Szabolzs Huszti, Yanni Regäsel und Änis Ben-Hatira.

Die Faust des Retters: Niko Kovac nach dem Schlusspfiff.
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Der Klassenerhalt ist geschafft und die Vorbereitungen auf die neue Saison in der 1. Liga können anlaufen. Auf die sportliche Leitung kommt eine Menge Arbeit zu. Ein Kommentar von Sportredakteur Markus Katzenbach.

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Die Sommerbilanz: Hradecky und Abraham gehören in die Kategorie „Supereinkäufe“. Beide haben konstant gut gespielt, sich von Woche zu Woche mehr in die Herzen der Fans gearbeitet. Castaignos erlitt nach starkem Beginn mit einer schweren Verletzung einen deutlichen Rückschlag. Eine endgültige Bewertung ist noch nicht möglich, ihn als Fehleinkauf zu bezeichnen, wäre ungerecht. Stefan Reinartz dagegen gehört sicher in die Kategorie „Enttäuschung“. Der ehemalige Leverkusener hat nun mit gerade 27 Jahren überraschend das Ende seiner Karriere erklärt. Gacinovic hat ganz am Ende seine Qualitäten mehr als angedeutet. Da spricht Trainer Kovac inzwischen von einem „Juwel“. Hübners Sommerbilanz war also eine durchaus gute.

Für den Winter gilt das nicht ganz. Vor allem weil Millionen-Mann Fabián bei Kovac nicht wirklich viel Vertrauen genoss. Immerhin, im letzten Spiel hat auch der Mexikaner angedeutet, was er kann. Ganz durchgefallen ist er jedenfalls (noch) nicht. Huszti ist im Lauf der Rückrunde immer besser geworden. Regäsel und Ben-Hatira waren Ergänzungen, die auch im wirtschaftlichen Rahmen geblieben sind. Einziger Flop war Ayhan. Eine durchwachsene Bilanz. Insgesamt aber können sich Hübners Transfers in dieser Saison sehen lassen.

Bilderstrecke Jubel, Banner, Choreos: Eintracht, Deine treuen Fans!
Für die Eintracht war es eine Saison mit Höhen und Tiefen. Nach einer famosen Hinrunde gab es eine enttäuschende Rückrunde, aber mit dem Pokalfinale in Berlin, das trotz Niederlage niemand vergessen wird. Immer an der Seite der Adler: Die tollen Fans, die ihr Team einmal mehr mit großer Treue und tollen Choreos von den Rängen aus anfeuerte. Grund genug für eine Liebeserklärung in Bildern. (Text: Michael Forst)<br><br>Eintracht-Fans sind die besten der Welt, weil......sie Choreos draufhaben, um die sie die ganze Bundesliga beneidet....weil sie krasse Checker sind - und genau wissen, wenn ihre Lieblinge zu noch Höherem berufen sind.

Wirtschaftlichkeit: Absolut positiv schneidet die Eintracht bei der Beurteilung der Wirtschaftlichkeit ab. Bruchhagen übergibt den Club schuldenfrei und mit einem Eigenkapital von rund sieben Millionen Euro. Es sind keine Rechte verkauft, der Verein ist durch und durch gesund. Selbst bei einem Abstieg hätte sich daran nichts geändert. Blickt man nur ein wenig in die jüngere Geschichte, muss das wirtschaftliche Denken und Handeln objektiv als vorbildlich eingestuft werden.

Überglücklich nach dem Sieg in Nürnberg: Lukas Hradecky (links) und Bruno Hübner.
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In Frankfurt wartet alles auf den neuen Sportvorstand. Erste Entscheidungen sind schon gefallen. Nach der Rettung muss Niko Kovac die Eintracht weiterentwickeln.

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Andere Einschätzungen sind eher subjektiv. So hätten sich nicht wenige im Umfeld eine frühere Reaktion auf dem Trainerposten erhofft. Die Eintracht aber hat versucht, „trainerstabil“ zu bleiben, wie Boss Bruchhagen immer gesagt hat. So wurde der Abstiegskampf ohne große interne Verwerfungen durchgestanden, eine Selbstzerfleischung hat nicht stattgefunden. Freilich war es knapp und niemand weiß, was passiert wäre, wenn der Super-Gau eingetreten wäre. Deshalb wird es wichtig sein, nun knallhart zu analysieren und konsequent zu handeln. Was getan werden muss, lesen Sie am Dienstag im dritten Teil unserer Serie.

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Der Winterneuzugang aus Berlin spielt eine durchwachsene Rückrunde in Frankfurt. Am Anfang nicht fit genug und deshalb nicht mal im Kader, schoss er gegen Hannover 96 das Siegtor zum 1:0. Unter Niko Kovac ist der Ex-Herthaner besser in Form, als unter Vorgänger Armin Veh, allerdings bleiben seine 
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 Es wurde wieder geträumt bei der Frankfurter Eintracht. Vor dieser Saison, die nun mit dem Absturz in die Zweitklassigkeit zu enden droht, noch vorsichtig, nach vier Spieltagen schon etwas wilder. Vieles schien ja auch angerichtet für einen Höhenflug. Zwar besaß der einstige Erfolgstrainer Armin Veh bei den Fans viel weniger Kredit, als die Verantwortlichen bei ihrer Rückhol-Aktion wohl gedacht hatten. Die Umstände von Vehs erstem Abschied im Sommer zuvor, als ihm Frankfurt zu klein geraten schien, waren bei den Treuen in der Kurve unvergessen. Voller Zuversicht aber steckten auch sie – ebenso wie die Frankfurter Medien übrigens: Diese Zeitung etwa tippte die Eintracht auf den achten Platz. Und war damit noch vergleichsweise zurückhaltend. Von der Qualität her sei das die beste Mannschaft, die er bislang bei der Eintracht trainiert habe, urteilte Veh gar hoffnungsvoll. Eine Einschätzung, die sich als falsch herausstellen sollte. Ebenso wie dieser Versuch, eine alte Liebe neu aufleben zu lassen. Veh zum Zweiten – das war ein schleichender Verfallsprozess. Aber noch war Sommer, noch herrschte gute Laune. Vor allem, als dann am 12. September der Frankfurter Fußballgott viel früher als befürchtet von seinem Kniepatienten-Bett auf den Rasen zurückkehrte. Und wie. Drei Tore schoss Alexander Meier bei seinem Comeback gegen den 1. FC Köln, Luc Castaignos und Haris Seferovic trugen ihren Teil zu der Sixpack-Party bei: ein Frankfurter Sturm, der den Blätterwald zum Rauschen brachte, den der „Kicker“ auf Orkanstärke einstufte. Der Hype nach diesem Meier-Märchen ging Veh fast schon zu weit, er wusste: Es würden auch wieder andere Tage kommen. Für den so lange verletzten Meier. Und die ganze Eintracht.27. September, 1:1 gegen Hertha BSC<br /><br /> Tatsächlich herrschte bald eine ausgewachsene Flaute. Die Eintracht spielte gar nicht schlecht, auch gegen die Hertha anfangs nicht. Aber sie traf nicht mehr. Außer Meier, der noch einmal ein Führungstor schoss. Der junge Marc Stendera schoss danach aus weiter Entfernung noch an die Latte. Wie die Saison wohl verlaufen wäre, hätte er noch ein bisschen genauer gezielt? Besser vermutlich, aber wirklich gut gewiss nicht. Dafür sollte die Mannschaft zu viele Schwachstellen offenbaren, dafür war sie auch zu schlecht zusammengestellt. Mit Verteidiger David Abraham oder Torwart Lukas Hradecky waren Sportdirektor Bruno Hübner auf dem Fußballer-Basar zwar gute Griffe gelungen. Die größten Baustellen aber wurden nicht bearbeitet – rechts hinten, links vorne, und dem ganzen Gebilde fehlte es an Tempo.

Statt mit einem Sieg gegen die Hertha in Richtung Europa zu klettern, war das verdiente Berliner Ausgleichstor der Beginn einer Frankfurter großen Talfahrt. „Als ob jemand den Stecker gezogen hätte“, beschrieb Veh den Einbruch nach der Pause. Nur wie sollte er wieder in die Dose kommen? Der angriffslustige Trainer verabschiedete sich zwischenzeitlich von seinen Idealen, verordnete ein strenges Sicherheitsdenken. Die Kurve war so aber nicht zu kriegen. „Mit dem Defensiv-Mist gewinnst du auch nix“, gestand Veh später ein.
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