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Eintracht Frankfurt: Warum SGE-Legende Uwe Bein meint, dass er es heute schwer hätte

Uwe Bein ist eine der großen Persönlichkeiten in der Historie von Eintracht Frankfurt. Ein außergewöhnlicher Spieler damals. Wir haben ihn gefragt: "Würdest er im heutigen Fußball gern mitkicken?" Denn herrliche Tore schießen - das kann Bein auch mit 56 Jahren noch.
Uwe Bein in Aktion. Foto: Jan Huebner Uwe Bein in Aktion.
Abu Dhabi.  Ende des vergangenen Jahrtausends kursierte in Frankfurter Fußballerkreisen häufig ein Witz. „Woran erkennt man, dass Freitag ist?“ „Uwe Bein ist im Training.“ Der Mittelfeldstar, der von 1989 bis 1994 bei der Eintracht gespielt hatte, gehörte zum Team „Fußball 2000“, das 1992 in Rostock so knapp am Meistertitel vorbei geschrammt war.

Der Weltmeister von 1990 war für die genialen Dinge zuständig. Für den „tödlichen Pass“, für technische Finessen, auch für außergewöhnliche Tore.Egal, wie der Trainer hieß, er wusste: Auf den Uwe kannst du nicht verzichten, dem musst du seine Freiheiten geben. Wenn er im Spiel einen bösen Tritt abbekommen hatte und Pflege brauchte, dann bekam er sie. Bis Freitag eben.
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Derzeit schaut sich der inzwischen 56-Jährige in Abu Dhabi das Training der neuen Eintracht an. Da geht es an allen Tagen der Woche ordentlich zur Sache. Ist er deshalb froh, vor fast drei Jahrzehnten gespielt zu haben, als im Mittelfeld noch mehr Platz und Zeit war, die Bälle zu verteilen? Uwe Bein hat seine Zweifel.

Einerseits „besitzt die heutige Mannschaft eine Fitness, die wir in dieser Art nicht hatten. Andererseits stellte fast jeder gegnerische Trainer mir einen Manndecker auf die Füße, der mich bis in die eigene Hälfte verfolgte.“ Der Fußball habe sich schon sehr verändert. Die klassische „10“ hinter den Spitzen, also seine Position, sei aus der Mode gekommen.

Alle müssten jetzt auch nach hinten arbeiten, er hatte damals seine Freiräume. Bein: „Meine Trainer wollten sogar, dass ich mich nicht mit so viel Abwehrarbeit befasse. Ich sollte spekulieren auf Ballverluste des Gegners, sollte dann das Auge für schnelle Gegenangriffe haben.“
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Dass Uwe Bein zwar langsamer geworden ist, dass er aber das Bällchen immer noch streicheln kann wie kaum ein anderer, das beweist er, wenn in Abu Dhabi die Sonne untergegangen ist. Wenn Niko Kovac und seine Spieler den Trainingsplatz frei gegeben haben, ist die Zeit der Mitgereisten gekommen. Mit ehemaligen Profis wie Charly Körbel, Fredi Bobic, Ervin Skela, Uwe Müller und Christoph Preuß, aber auch mit Physios, Betreuern sowie (mit etwas Abstand) Marketing-Vorstand Axel Hellmann kommt da schon eine illustre Truppe zusammen.

Eine Auswahl aus Sportjournalisten und Mitarbeitern der Medien-Abteilung der Eintracht hatte im tradionellen Aufeinandertreffen da natürlich keine Chance. Die „Oldies“ gewannen mit 11:1. Uwe Bein traf zwei Mal, darunter mit einem herrlichen Heber aus gut 20 Metern. Fast wie früher.         


 
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