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Bayern beschenken Heynckes: Kantersieg gegen Gladbach

Nach dem 6:0 gegen Hamburg und dem 6:0 gegen Dortmund bejubelt der deutsche Meister FC Bayern den nächsten klaren Heimsieg. Gladbach spielt gegen die Münchner nur eine Viertelstunde mit. Die nächste Bayern-Aufgabe wird sicher schwieriger.
Die Münchener Spieler um Torschütze Sandro Wagner (r) jubeln über das Tor zum 2:1. Foto: Sven Hoppe Die Münchener Spieler um Torschütze Sandro Wagner (r) jubeln über das Tor zum 2:1.
München. 

Die Meister-Bayern um Doppelpacker Sandro Wagner haben Jupp Heynckes noch einmal einen Sieg gegen den Heimatclub Borussia Mönchengladbach geschenkt. 

Im 100. Bundesligaduell der beiden Traditionsvereine bejubelten die Münchner am Tag nach der Verpflichtung von Niko Kovac als Coach für die neue Fußballsaison beim 5:1 (2:1) einen standesgemäßen Heimsieg.

Eine Woche nach dem Gewinn der 28. deutschen Meisterschaft wendete der FC Bayern dank Wagner (37./41. Minute) die Partie schon vor der Pause. Josip Drmic (9.) hatte früh das 0:1 erzielt. Nach gemächlichem Start drehten die Münchner in der zweiten Hälfte ein wenig mehr auf und belohnten sich durch weitere Tore von Thiago (51.), den nach Verletzung zurückgekehrten David Alaba (67.) sowie den für Wagner eingewechselten Torjäger Robert Lewandowski (82.).

„Wir haben 20 Minuten Anlaufzeit benötigt und dann aber peu à peu das Zepter übernommen”, sagte Heynckes im TV-Sender Sky. „Grundsätzlich bin ich im Großen und Ganzen zufrieden heute. Ich bin in der Form meines Lebens. Es läuft und macht Spaß”, sagte Wagner. Der Gladbacher Weltmeister Christoph Kramer wollte die Partie „schnell ausblenden”.

Bevor sich die Bayern intensiver mit dem Halbfinale in der Champions League gegen Real Madrid beschäftigen können, sind sie am Dienstag zunächst im DFB-Pokal gefordert. Im schweren Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen soll der Einzug ins Endspiel klargemacht werden.

Im Cup-Wettbewerb werden die Münchner kaum so lasch loslegen wie vor 75.000 Zuschauern gegen Gladbach, als sie früh in Rückstand gerieten. Nach einem Zuspiel von Jonas Hofmann entwischte Drmic Gegenspieler Mats Hummels und versetzte scheinbar mühelos Niklas Süle. In seinem 100. Bundesligaspiel überwand der Schweizer Bayern-Torwart Sven Ulreich. Die Münchner agierten vor der Pause uninspiriert.

Die Flanken waren unpräzise, und wie die Gladbacher leisteten sie sich zu viele Ballverluste. Heynckes stand in seinem letzten Spiel gegen die Borussia wenig erfreut an der Seitenlinie. Gegen den Verein, bei dem er Rekordtorschütze ist, „wunderschöne Jahre” erlebte und viele Titel gewann, wünschte sich Heynckes mehr Zug von seinem Ensemble.

Mit der Führung im Rücken setzte Gladbach ohne den gesperrten Kapitän Lars Stindl nicht nach, sondern verfiel in Passivität. Viel zu wenig, um noch einmal um die Europapokalplätze kämpfen zu können.

Das bestraften die Bayern. Kapitän Thomas Müller, der zielstrebigste Münchner vor der Pause, war an beiden Wagner-Treffern beteiligt. Nach Vorarbeit von Thiago leitete der Weltmeister den Ball auf Wagner weiter - und dieser glich aus. Nach einer eigentlich viel zu hoch geratenen Flanke von Müller köpfte Winterzugang Wagner zu seinem siebten Bundesligator für Bayern ein. Borussen-Keeper Yann Sommer sah bei dem Gegentreffer schlecht aus.

Nach dem 6:0 gegen Hamburg und dem 6:0 gegen Dortmund bejubelte der Rekordmeister durch eine stärkere zweite Hälfte den nächsten klaren Heimsieg. Den Bayern boten sich nun viele Räume, phasenweise lief der Ball gegen zweikampfscheue Gladbacher wie in einem Trainingsspiel.

Nach einer Flanke von Corentin Tolisso scheiterte Wagner noch an Sommer, doch Thiago erhöhte im Nachschuss auf 3:1. Der für Müller eingewechselte James Rodríguez traf den Pfosten (53.). Beim Comeback nach Rückenbeschwerden legte Alaba mit einem Distanzschuss mit seinem schwächeren rechten Schuss nach. Am Ende durfte sich auch noch Lewandowski über sein 27. Saisontor freuen.

(Von Christian Kunz und Klaus Bergmann, dpa)
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